VERBANDSLIGA MITTE

FC Ederbergland vor Kinzenbach gewarnt - ein spielstarker Gegner

War zuletzt leicht angeschlagen: der Ederbergländer Nico Wroblewski (Mitte), hier gegen die Kinzenbacher Timo Schmidt (links) und Hakan Güngör. Das
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War zuletzt leicht angeschlagen: der Ederbergländer Nico Wroblewski (Mitte), hier gegen die Kinzenbacher Timo Schmidt (links) und Hakan Güngör. Das

Zu einer ungewöhnlichen Zeit wird das nächste Spiel des FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga angepfiffen. Am Samstag (21. August) fällt um 18 Uhr der Startschuss für die Partie in Kinzenbach.

Allendorf-Eder - Die Gastgeber werden in Expertenkreisen bei deren Prognosen gern ins graue Niemandsland der Tabelle verortet. Ederberglands Trainer Christian Hartmann sieht das allerdings anders: „Kinzenbach hat es uns in der Vergangenheit selten leicht gemacht. Und auch dieses Mal wird es so sein.“ Hartmann weiß, dass die Mannen aus dem Heuchelheimer Ortsteil in der vergangenen, abgebrochenen Saison um fünf Punkte besser als der FCE dastanden. Zudem haben sie ein 1:4 zum Saisonauftakt bei SF/BG Marburg geradezubiegen. Hartmann: „Die werden mit aller Macht auf Sieg spielen. Ich erwarte einen aggressiven und spielstarken Gegner, der nicht nach zwei Spieltagen schon hinter dem Feld herlaufen will.“

Spielstärke dank Kunstrasen

Die Spielstärke kommt sicher auch vom Kunstrasenplatz. Entsprechend will sich der FCE vorbereiten. Aber auch das Personal hat es Hartmann angetan. Etwa Hendrik Keller, den Hartmann „für einen der besten Verbandsliga-Stürmer“ hält. Der großgewachsene Spieler sei eine Klasse für sich. Oder Organisator Tommy Ried. „Was der macht, hat Hand und Fuß. Wenn er Spaß am Spiel hat, kann man schnell Probleme bekommen.“ Aber auch mit Innenverteidiger Ufuk Yildirim, der schon für Stadtallendorf die Schuhe schnürte und Kapitän Nicolas Anker hat Kinzenbach Qualität in den hinteren Regionen.

Wie will der FCE dem begegnen? „Wir müssen den tollen Mannschaftsgedanken, die Moral sowie die Lauf- und Kampfbereitschaft aus dem 2:1-Sieg gegen Breidenbach mitnehmen“, sagt Hartmann, der aber auch den Finger in die Wunde legte: „Spielerisch war noch Luft nach oben. Wir waren oft zu überhastet und uns hat die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor gefehlt.“

90 Minuten auf der Hut

Neben dem Langzeitverletzten Jan Dreher (Knie) müssen auch Hannes Schneider (Schulter), Kevin Vidakovics (Knie), Hendrik Wickert (Rekonvaleszent) und Valon Ademi (Knöchel) das Spiel von außen betrachten. Privat verhindert ist zudem Louis Wickenhöfer. Wechselt das Trainerteam Hartmann/Behle Wickenhöfers Position 1:1, wären sicher Jonas Dienst oder Fabian Müller erste Wahl auf der linken Verteidigerposition. „Egal, wer spielt: Neben den Grundtugenden des Fußballs heißt es für uns 90 Minuten auf der Hut zu sein, da Kinzenbach oft bewiesen hat, dass eine halbe Chance reicht, um auch mal ein Spiel zu drehen“, warnt Christian Hartmann. (Wilfried Hartmann)

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