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FC Ederbergland muss bei der SG Kinzenbach auflaufen und hofft dort auf einen Dreier

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Nicht zu unterschätzen ist die SG Kinzenbach für den FC Ederbergland laut FCE-Trainer Christian Behle. Unser Foto zeigt Nnamdi Mark (links) und Ingo Miß.
Nicht zu unterschätzen ist die SG Kinzenbach für den FC Ederbergland laut FCE-Trainer Christian Behle. Unser Foto zeigt Nnamdi Mark (links) und Ingo Miß. © Wilfried Hartmann

Bei der SG Kinzenbach ist Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland am Sonntag, 9. Oktober gefordert.

Allendorf/Eder – Bei dem Namen SG Kinzenbach schrillen beim FC Ederbergland die Glocken: Das Spiel im vergangenen Jahr war Synonym für den tiefen Fall und die Wiederauferstehung des FCE – eine deutliche 1:5-Klatsche setzte es bei den Mittelhessen. Am Sonntag ab 14 Uhr ist die SG Gastgeber für den FCE im Meisterschaftsspiel der Fußball-Verbandsliga.

Nach der knallharten Niederlage folgte eine schonungslose Aufarbeitung des Trainerduos Christian Behle und Christian Hartmann. Daraufhin startete der FCE in seine bis Rundenende dauernde Punktgewinn-Serie.

Peter Bätzel neuer Trainer

Kinzenbach stand am Saisonabschluss nur zwei Punkte über einem Abstiegsplatz. Nachdem man im Sommer mit Peter Bätzel aus Berghofen einen neuen Trainer verpflichtete, war der Start sehenswert: Siege unter anderem gegen die SF/BG Marburg und in Breidenbach. Doch zuletzt setzte es vier Niederlagen – erst vergangenes Wochenende gab es beim VfB Marburg ein 1:5. Die SG rutschte so auf Platz 13.

„Das wundert mich. Kinzenbach ist eine starke Mannschaft, die eklig zu bespielen ist“, sagt Behle. „Wir werden uns von den Ergebnissen nicht täuschen lassen. Kinzenbach hat eine Mannschaft, die oben mitspielen kann, wenn alle Spieler zur Verfügung stehen.“ Auch das 1:5 in Marburg unterschätzt Behle nicht: „Wir haben gesehen, dass Waldgirmes II in Marburg hoch verlor, gegen uns dann die Trotzreaktion zeigte und wir standen mit einem 2:3 da. Die Liga ist ausgeglichen, wie der Sieg Eltvilles in Zeilsheim zeigt.“

Der Trainer tüftelt noch

Behle tüftelt noch, wie man die zentralen Spieler der Gastgeber unter Kontrolle bringt. „Die Achse ist schon beeindruckend. Tommy Ried auf der Sechserposition gehört zu den Besten der Liga, Hakan Güngör ist ein richtig guter Zehner und Hendrik Keller als Mittelstürmer mit seinen zwei Metern pflückt alles runter.“

Für den FCE gilt es, an die Leistungen der letzten Spiele anzuknüpfen. Die Defensive wird es richten müssen, in der keine Veränderungen erwartet werden. (Wilfried Hartmann)

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