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Anspuchsvoll und spektakulär: Cross-Country-Rennen Sonntag in Grüsen an

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Von: Friederike Weiler

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Tobias Schmidtmann aus Römershausen.
Greift am Sonntag beim Heimrennen an: Tobias Schmidtmann aus Römershausen. © Alexander Rebs/nh

Der Countdown läuft: Nur noch fünf Tage, dann fällt der Startschuss zum Mountainbikerennen in Grüsen. Denn die Radabteilung des SSV Bunstruth richtet am Sonntag das Cross-Country-Rennen aus, das gleichzeitig der zweite Lauf des Hessencups ist.

Grüsen/Sehlen - „Das Jahr war wieder einmal ratzfatz um“, sagt Tobias Schmidtmann, Mountainbiker des EGF Bunstruth Racing-Teams, der zur Veranstalter-Crew gehört und fügt an: „Uns liegen bereits 117 Anmeldungen vor und ich rechne damit, dass sich bis Sonntag noch einiges tun wird. Aber auch so bin ich schon sehr zufrieden.“

Die Vorbereitungen laufen nach Plan: „Das Grobe steht, die Strecke ist fertig und muss nur noch mit Band abgeflattert werden und danach geht’s ans Aufstellen der Absperrgitter und des Verkaufszeltes. Wir sind froh, dass wir dieses Jahr keine Corona-Auflagen haben, denn dadurch ist vieles einfacher und gleichzeitig stehen uns dadurch mehr Helfer zur Verfügung, circa 70 Personen packen mit an und unterstützen uns.“

Groß verändert hat sich am Streckenverlauf nichts: „Das Maisfeld, durch das es vergangenes Jahr ging, ist bereits abgeerntet, daher ist ein neues Feld hinzugekommen, wodurch die Strecke verläuft, aber das ist nur eine minimale Veränderung“, so der 34-Jährige, der ergänzt: „Der Rest ist gleich geblieben, da unsere Strecke ja bereits konditionell sehr anspruchsvoll und spektakulär war“, sagt Tobias Schmidtmann.

Neu ist allerdings die Möglichkeit, mit dem Laufrad an den Start zu gehen – zumindest für die Jüngsten, die noch nicht Fahrradfahren können. Der Startschuss fällt hier um 11.20 Uhr. „Weil wir so viel Zulauf von jüngeren Kindern haben, bieten wir eine 300-Meter-Runde für den ganz jungen Nachwuchs an.“

Der Wettkampftag startet um 9 Uhr: Zuerst steht von der U 7 bis zur U 17 der Technikteil auf dem Plan, der zwei Mal gefahren werden muss und bei dem bestimmte Hindernisse überwunden werden müssen. „Einmal geht’s nur darum, wer am schnellsten ist, einmal wird auf die Fehlerpunkte geachtet. Wer hat ein Hindernis berührt, oder umgeschmissen?“, sagt Schmidtmann und ergänzt: „Beide Fahrten durch den Technikteil werden ausgewertet und das Ergebnis hieraus ergibt die Startaufstellung für das eigentliche Rennen.“

Nur bis zur U 17 ist der Technikteil Pflicht, für alle älteren Jahrgänge heißt es über die Strecke von circa 3,8 Kilometer ordentlich Gas geben. Die Rundenzahl richtet sich nach der Altersklasse.

Start- und Zielbereich befinden sich am Sportplatz in Grüsen. Das letzte Rennen wird um 15.30 Uhr gestartet. Natürlich schickt auch die EGF Bunstruth einige ihrer Fahrer ins Rennen – von der Jugend bis hin zu den Senioren sind die Vereinsmitglieder vertreten. „Speziell in der Jugend sind wir stark aufgestellt, da haben wir in jeder Altersklasse jemanden dabei, der auch um den Sieg mitfahren kann.“

Besonders spannend dürfte es in der Eliteklasse der Männer zugehen, denn dort werden neben Aaron Wilhelmi, der aus Löhlbach kommt und im Trikot der MT Melsungen unterwegs ist, auch Max Lohmeier (Marburg) und René Hördeman (Baunatal) zu den Favoriten gezählt. Aber auch Tobias Schmidtmann möchte natürlich ein Wörtchen um den Sieg mitreden. Die Anmeldung zum Rennen ist auch Sonntagmorgen noch möglich.

Für Essen, unter anderem steht ein großes Kuchenbüffet bereit, und Getränke hat der Veranstalter gesorgt. Genügend Parkmöglichkeiten findet man auf einer großen Wiese in Grüsen und Sehlen.

Die Ausschreibung gibt’s unter: egf-bunstruth-racing.de

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