Mountainbike: Landesmeisterschaft am 11. Oktober geplant

Grüsen rüstet sich für Hessenmeisterschaft im Cross-Country mit anspruchsvoller Strecke

Mountainbike-Strecke in Grüsen: Florian Gaul unterwegs beim Finale des Hessencups in Grüsen im vergangenen Jahr.
+
Die Strecke wurde anspruchsvoll erweitert um neue Abschnitte: Florian Gaul unterwegs beim Finale des Hessencups in Grüsen im vergangenen Jahr.

Während coronabedingt eine Sportveranstaltung nach der nächsten abgesagt wird, hält die EGF Bunstruth fest an ihrem Termin. Das Team um Tobias Schmidtmann plant die Mountainbike-Hessenmeisterschaft im Cross-Country am 11. Oktober in Grüsen.

Grüsen - „Wenn es Corona zulässt, ziehen wir das auf jeden Fall durch“, sagt Schmidtmann und ergänzt: „Weil alles andere ausfällt, wollen wir gern einen Wettkampf anbieten. Wir haben eine sehr aktive Jugend und die soll dieses Jahr die Möglichkeit haben, wenigstens an einem Rennen teilzunehmen.“

Nachdem klar war, dass der Hessencup nicht wie geplant im August stattfinden kann, wurde sich vom Verein aus zusammengesetzt und intern diskutiert, wie und wann man den Wettkampf trotzdem durchziehen kann. „Wir haben dann Kontakt zum hessischen Radfahrverband aufgenommen und mitgeteilt, dass wir die Hessenmeisterschaft gern ausrichten würden, wenn der Hessencup schon ausfällt. Und die Idee ist auf großes Interesse gestoßen.“

Nachdem sowohl vom Streckensprecher als auch vom Team der Zeitnahme her die Zusage kam, wurde der 11. Oktober festgemacht. „Dabei haben wir nur darauf geachtet, dass es keine Überschneidung mit der Deutschen Meisterschaft im Cross-Country gibt, die am 24. Oktober im bayerischen Obergessertshausen ausgetragen wird“, sagt Schmidtmann.

Die Vorbereitungen laufen

Die Vorbereitungen für die Veranstaltung im Oktober laufen bereits auf Hochtouren. „Wir haben die Coronazeit gut genutzt und die Strecke erweitert und neue Abschnitte angelegt, wie beispielsweise eine neue Abfahrt im Wäldchen. Und wir haben einen Sprung über ein zwei Meter breites Hindernis angelegt, insgesamt ist die Strecke jetzt anspruchsvoller und spektakulärer als noch im vergangenen Jahr.“

Und auch an die Zuschauer wurde gedacht: „Wir haben den Zuschauerbereich erweitert“, sagt Tobias Schmidtmann und erklärt: „Unser Ziel war es, alles einsehbarer und zuschauerfreundlicher zu gestalten. Und das ist uns, glaube ich, ganz gut gelungen. Jetzt stehen nur noch Mäharbeiten an, danach hat man einen guten Überblick über die Strecke.“

Was bisher noch nicht klar ist, ob der Verein ein Hygienekonzept vorlegen muss – und wie dieses dann genau ausschauen würde. „Wir gehen schon davon aus, dass wir ein Konzept erstellen müssen. Auch was den Verkauf von Essen und Getränken betrifft. Aber vorher startet ja noch der Fußball und da werden wir schauen, wie es dort gehandhabt wird.“

Rennen im Schwarzwald

Und: Vorher sind Schmidtmann und einige Teamkollegen noch bei einem Mountainbikerennen im Schwarzwald am Start. „Da werden wir uns sicherlich auch etwas bezüglich der Regeln und des Hygienekonzepts abschauen können. Bis Oktober haben wir noch etwas Zeit und können noch reagieren. Unser großer Vorteil ist aber, dass alles draußen stattfindet.“

Ähnlich wie bei den Rennen im Hessencup werden für die Jugend auch wieder Technik-Trails angeboten: Zuerst steht von der U7 bis zur U17 der Technikteil auf dem Plan, der zwei Mal gefahren werden muss und bei dem bestimmte Hindernisse überwunden werden müssen. „Einmal geht’s nur darum, wer am schnellsten ist, und einmal wird auf die Fehlerpunkte geachtet. Wer hat ein Hindernis berührt, oder sogar umgeschmissen“, sagt Schmidtmann und ergänzt: „Daraus ergibt sich dann die Startaufstellung für den zweiten Teil.“ Und bei dem geht’s rein um die Ausdauer, also die Schnelligkeit. Nur bis zur U17 ist der Technikteil Pflicht, für alle älteren Jahrgänge heißt es über die Strecke von circa 3,2 Kilometer ordentlich Gas geben. Die Rundenzahl richtet sich nach der Altersklasse. Die Hessenmeisterschaft ist erst ab der U19. „Wir werden die Rundenzahl vorher festlegen, sodass man circa auf eine Stunde Fahrtzeit kommt, das müsste sieben Runden entsprechen“, so Schmidtmann, der ergänzt: „Wer überrundet wird, wird aus dem Rennen genommen. Wer die letzte Runde aber noch beginnt, darf sie auch beenden.“

Wer bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr dabei war, den erwartet auch im Oktober eine konditionell anspruchsvolle Strecke, die leicht verändert wurde und dadurch noch spektakulärer geworden ist. „Es ist für jeden etwas dabei“, sagt Tobias Schmidtmann und fügt an: „Die Hobbyfahrer sollten sich vor dem Rennen die Runde anschauen, da der Sprung nicht zu unterschätzen ist.“

Die Anmeldung zum Rennen wird noch im August freigeschaltet. Die Ausschreibung dazu gibt’s unter: egf-bunstruth-racing.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.