Auch Blut kann Mario Müller nicht stoppen

Taschentücher sollen die Blutung stoppen: Kein Grund für Mario Müller, die Partie länger zu unterbrechen. Foto: mp

Willersdorf. Dass sich Fußball-A-Ligist Wetter II am Sonntag mit 3:0 gegen Willersdorf durchgesetzt hat, ist nicht neu. Doch dass die Partie trotzdem nicht nach Plan für Wetters Mario Müller lief, vermutet man eher nicht.

Nach einem Abschlag vom Tor des SV Willersdorf kam der Ball zunächst zu Sven Brunet. Der Spieler des VfB wollte das Leder nach vorne passen, unglücklicherweise landete sein Versuch aber direkt im Gesicht von Mario Müller. Das Ergebnis: Nasenbluten und eine Behandlung an der Seitenlinie.

Ein paar Minuten später kehrte Müller zurück aufs Feld - aber nicht einfach so: In beide Nasenlöcher hatte er Taschentücher gesteckt, die die Blutung stoppen sollten. „Ich bin Stürmer“, sagte Müller. „Da muss man eben dahin gehen, wo es weh tut. Da ist Nasenbluten kein Problem.“

In Hälfte zwei holte Müller dann sogar einen Strafstoß zum 3:0 heraus. In der 64. Minute gab es einen erneuten Strafstoß für den VfB Wetter II. Wieder wurde Mario Müller gefoult, dieses Mal soll der Kicker den Strafstoß selbst ausführen - doch er scheitert an Willersdorfs Torwart Alexander Meiser. „Ich habe halbhoch links geschossen“, so Müller. „Kein guter Schuss“, gibt er zu. Aber immerhin hat die Mannschaft gewonnen. „Nur das zählt.“ (mp)

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