Tenniskreis Waldeck-Frankenberg - Vorstand komplett bestätigt

Auch Jugendwart André Dämmer macht weiter

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Vorstand, Jugendausschuss und Kreistrainer des Tenniskreises Waldeck-Frankenberg (v. links): Michael Spangenberg, Steven Seidler, Carsten Schäfer, Dino Schreiner, Marcel Zirpins, Martin Kares, Dirk Orthwein und André Dämmer; es fehlt Karl-Friedrich Emde.

Korbach. Der Vorstand des Tenniskreises Waldeck-Frankenberg bleibt komplett im Amt – auch André Dämmer macht weiter.

Der Jugendwart hatte eigentlich aus privaten Gründen nicht wieder antreten wollen, kandidierte bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag in der Korbacher Tennishalle aber doch erneut.

Die Delegierten wählten Dämmer ebenso wie den Vorsitzenden Karl-Friedrich Emde, Kassenwart Dino Schreiner, Schriftführer Michael Spangenberg und Sportwart Alessandro Salviati einstimmig wieder. Dämmers Sinneswandel löste die Zusage von Michael Spangenberg aus, die Jugendarbeit im Tenniskreis mit zu unterstützen und den Posten quasi im Tandem zu führen. Zudem erhält der Jugendausschuss weitere Unterstützung.

Emde wurde in Abwesenheit gewählt, der Sachsenhäuser war krank. In seinem Bericht hatte er eine „gemischte Bilanz“ für das Jahr 2019 festgestellt. Erstmals seit Jahren habe der Tenniskreis wieder steigende Mitgliederzahlen vorzuweisen. Und das, obwohl sich mit dem TC Battenberg und seinen 50 Mitgliedern ein weiterer Tennisverein abmeldete.

Die Kreistrainer Dirk Orthwein und Martin Kares hatten als Referenten des Abends Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung für Tennisvereine aufgezeigt, über die notwendige Trainerausstattung für Clubs informiert und Quellen benannt, bei denen die Vereine Trainingsübungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene finden können. Darüber entstand ein lebendiger Austausch der Delegierten.

Die Kreisjugendmeisterschaften in der Halle werden am 14./15. März ein letztes Mal „offen“ ausgetragen, das heißt, dass sich Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Tennisbezirk Nordhessen anmelden können. Schon die Freiluftmeisterschaften im Mai sollen dann, wie bis zum Jahr 2016, wieder nur noch für den Nachwuchs aus Waldeck-Frankenberg ausgeschrieben werden.

„Wir haben festgestellt, dass zwar viele Kinder aus Kassel und Umgebung zu unseren Meisterschaften anreisen, allerdings so gut wie gar keine Kinder die Meisterschaften in Kassel besuchen. Daher muss man resümieren, dass der Austausch nicht geklappt hat“, begründete Jugendwart Dämmer die Entscheidung. Er hoffe jetzt wieder auf zahlreiche Anmeldungen der heimischen Jugendlichen, „die in den letzten Jahren die Kreismeisterschaften gemieden haben, da die Konkurrenz zu stark besetzt ist“.

Darüber hinaus wurde die Frage gestellt, ob die Kreismeisterschaften in Zukunft überhaupt als Leistungsklassenturnier veranstaltet werden sollten, oder ob der Leistungsgedanke mehr dem Spaßfaktor weichen sollte. Das würde Kosten einsparen, allerdings den sportlichen Wertigkeit der Titelkämpfe mindern. Darüber waren sich die Vereinsvertreter uneinig.

Neu in der kommenden Medenrunde: Der dritte Satz wird in allen Altersklassen, also auch bei den Damen und Herren, im Matchtiebreak entschieden. Dies stieß bei einigen Vereinsvertretern auf Unverständnis. Ihr Argument: In den Aktivenklassen ist ein dritter Satz zumutbar und gehört auch für viele zum Tennissport dazu.

Von Martin Kares

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