Spannender Endspurt: Frankenberg muss jetzt auf die Konkurrenz hoffen

Erste Niederlage für Hessenliga-Herren 50: Frankenberg verliert beim TC Niddapark

Gewann sein Einzel sicher, unterlag aber im Doppel mit Knut Wienbeck: Thomas Schmidt.  
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Gewann sein Einzel sicher, unterlag aber im Doppel mit Knut Wienbeck: Thomas Schmidt.

Ausgerechnet im finalen Spiel der Medenrunde am vergangenen Samstag kassierten die Tennis-Herren 50 des TC Blau-Weiß Frankenberg die erste Niederlage in der Hessenliga: Jetzt entscheidet sich in einem Nachholspiel der Konkurrenz, ob Frankenberg den Titel feiern kann.

Frankenberg - Das Frankenberger 2:4 beim TC Niddapark – wie in der vergangenen Saison schon – verhinderte den möglichen Titelgewinn für die Blau-Weißen. Denn Frankenberg kann die Spitzenposition noch verlieren, sollte Konkurrent Limburg sein Nachholspiel beim TC Klein-Krotzenburg deutlich gewinnen.

Beim TC Niddapark verlor Frankenberg die beiden entscheidenden Doppel, nach einem 2:2 nach den Einzeln, mit jeweils 7:10 im Match-Tiebreak des dritten Satzes.

Zunächst traten Holger Bode und Knut Wienbeck im Einzel an. Bode hatte es mit einem der besten Spieler in der Hessenliga zu tun, Steffen Leckert. Der Frankfurter ist bekannt für seinen extrem hart geschlagenen Topspin- Bälle auf Vor- und Rückhand. Wie erwartet setzte der Frankfurter Bode unter permanenten Druck und in die Defensive. Am Ende war kein Kraut gegen Leckert gewachsen und Bode verlor 2:6, 2:6.

Geänderte Aufstellung

Durch die veränderte Aufstellung Niddaparks traf Knut Wienbeck nun auf Heiko Karstedt, und nicht auf Leckert. Der Frankenberger Mannschaftsführer beherrschte den Gegner aber komplett und ließ Karstedt keine Chance beim 6:0, 6:0.

Thomas Schmidt, Frankenbergs Nummer 4, hatte es mit Philipp Hess zu tun. Schmidt, dessen Verletzung aus dem letzten Spiel sich nicht negativ bemerkbar machte, holte einen ungefährdeten Sieg mit 6:1, 6:1.

Frankenbergs Nummer 1 Matthias Wilke hatte noch eine Rechnung mit Thomas Schulze aus dem letzten Jahr offen. So entwickelte sich ein hochklassiges und spannendes Spitzeneinzel. Im ersten Satz ging es bis zum 5:6 vor allem durch viele Aufschlagverluste eng zu. Dann brachte Schulze sein Service durch und gewann 7:5. Im zweiten Satz schlichen sich bei Schulze vermehrt Fehler ein. Zusätzlich wurde klar, dass die Blau-Weißen durch zwei Punkte im Einzel, von Niddapark in der Tabelle nicht einzuholen wären. Beides sorgte dafür, dass Wilke auf 5:2 davonzog. Dann verletzte sich Wilke, als er mit der Fußspitze hängen blieb und im Sprunggelenk umknickte. Nach kurzer Pause spielte er mit Einschränkungen weiter, verlor aber Spiel um Spiel. Beim Stand von 5:6 konnte er überhaupt nicht mehr auftreten und verlor 5:7. Damit war auch ein Einsatz im Doppel unmöglich. Glücklicherweise hatte Frankenberg Hans-Joachim Breidenbach als Ersatz.

Dritten Punkt erhofft

Die Doppelaufstellung kam Frankenberg entgegen, um den erhofften dritten Punkt zur Meisterschaft einzufahren. Wienbeck/Schmidt sollten im 2. Doppel alles klar machen. Doch beide Doppel mussten unerwartet in den Match-Tiebreak des dritten Satzes. Bode/Breidenbach als positive Überraschung unterlagen Schulze/Leckert 7:6, 2:6, 7:10. Das Paradedoppel Wienbeck/Schmidt befreite sich im ganzen Spiel nicht vom Druck des Gewinnenmüssens. Wienbecks Einzelgegner Karstedt trumpfte im Doppel mit hervorragendem Angriffstennis auf. So mussten sich auch Wienbeck/Schmidt 1:6, 6:4 und 7:10 geschlagen geben.  red/had

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