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Nach 1:0-Sieg: Röddenau rettet sich aus eigener Kraft

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Röddenaus Daniel Starck (rechts) versucht, sich gegen Wehrdas Torwart Markus Bierau durchzusetzen.
Zur Seite: Röddenaus Daniel Starck (rechts) versucht, sich gegen Wehrdas Torwart Markus Bierau durchzusetzen. © Michael Paulus

Mit dem 1:0 (0:0)-Sieg beim FV Wehrda schafft Fußball-Kreisoberligist TSV Röddenau den Klassenerhalt aus eigener Kraft.

Wehrda - „Und wir steigen niemals ab“, sangen die Röddenauer mit dem Schlusspfiff. Sie ließen den Emotionen vor ihren vielen mitgereisten Anhängern freien Lauf. Noch ein paar Minuten zuvor stand die Telefonleitung nach Marburg, wo der TSV-Konkurrent aus Erksdorf bei seinem 4:4 als Gast der SF/BG anstelle der Röddenauer den Abstieg quittierte. Röddenau begann motiviert und gewillt, keine Zweifel am Klassenerhalt aufkommen zu lassen. Nervosität war den Gästen durchaus anzumerken, zumal ihre Möglichkeiten durch Artur Weidenkeller (28., 45.) nicht zur Führung ausreichten. Anstatt die Nerven zu beruhigen, war Zittern angesagt.

Die Zweikampfintensität und Laufbereitschaft behielten die Schützlinge von Trainer Fabian Glaßl jedoch nach der Pause bei. Wehrda wehrte sich im zweiten Akt weiter nach Kräften und schenkte nichts ab. Sieben Minuten nach Wiederbeginn war es Maximilian Muth vorbehalten, Röddenau mit 1:0 in Front zu bringen. Was dann kam, war eine unnötige Zitterpartie des TSV. Weil Wehrda mehr wagte, boten sich den Gästen Räume zum Kontern. „Da müssen wir cleverer agieren und die Partie zu unseren Gunsten entscheiden“, wusste Glaßl, dass die Gegenstöße des TSV zwar auf ansehnlichen Kombinationen ruhten, aber zu selten mit dem finalen Anspiel in die Spitze gekrönt wurden. Was Wehrda aus der torgefährlichen Zone zustande brachte, wurde eine sichere Beute von Röddenaus Keeper Dean Schengel. Weil die Partie nicht mehr kippte, war die Freude im TSV-Lager groß. „Ein großes Kompliment an meine Jungs, die eine top Einstellung zeigten. Der Sieg geht in Ordnung und ich glaube, dass wir jetzt noch ein bisschen feiern“, lächelte Fabian Glaßl verschmitzt.

Röddenau: Schengel - Arndt, Philipp Rampe, Gaydos, Kunick, Muth, Naumann, Hecker, Geisert, Weidenkeller (87. Imhof), Starck (63. Wider). SR: Schulze (Massenhausen) Zu.: 150. Tor: 0:1 Maximilian Muth (52.).

Von Rainer Maass

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