Fußball-Verbandsligist mit Auswärtssieg in Biebrich 

FC Ederbergland muss ziemlich lange zittern - 3:0-Sieg spät perfekt gemacht

Gleich zwei Treffer verbucht: Manuel Todt vom FCE (links), der sich hier gegen Josip Jozic (Biebrich) durchsetzt.
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Gleich zwei Treffer verbucht: Manuel Todt vom FCE (links), der sich hier gegen Josip Jozic (Biebrich) durchsetzt.

Der FC Ederbergland hat sich im vorderen Drittel der Fußball-Verbandsliga-Tabelle festgebissen.

Mit einem verdienten und klaren – wenn auch erst kurz vor Spielende besiegelten – 3:0 (0:0)-Sieg kehrte die Mannschaft von Trainer Stefan Trevisi aus dem Wiesbadener Stadtteil Biebrich zurück.

Garant des Sieges war, neben Manuel Todt, die Defensivarbeit der Gäste, die 90 Minuten lang nur selten Chancen der Wiesbadener zuließen. Die zeigten von Beginn an eine deutliche körperliche Sprache, was zahlreiche Ederbergländer Freistöße, aber auch einen zerrissenen Spielfluss nach sich zog. 

In der stärksten Biebricher Phase, etwa ab der 30. Minute, lagen dann auch mit einem von Alim Göcek abgegebenen und von Dominik Geiss gehaltenen Schuss (35.) und einem Kopfball von Torjäger Orkan Zer (37.), der über das FCE-Tor ging, die besten Möglichkeiten.

Nach der Pause wurde umgestellt

Nach der Pause baute Trevisi die Abwehr von einer Dreier- zu einer Viererkette um. Dem Spielfluss der Gäste schien dieses 4-2-3-1-System gutzutun. Auf tiefem Geläuf gelangen mehr Kombinationen, aber auch bei schnellen Flügelangriffen über Kamara und Ingo Miß strahlte der FCE Gefahr aus. Zudem nahmen die Nickligkeiten zu. Nach einem Solo von Kamara kam der Ball über Valon Ademi zu Miß, dessen Schuss zur Ecke abgewehrt wurde (60.). Diese von Ademi getretene Ecke fand den Kopf von Todt und es stand 0:1. 

Biebrich baute in der Folge Druck auf, war optisch überlegen, vermochte es aber nur selten, im Strafraum der Gäste für Gefahr zu sorgen. Der FCE konterte, ließ aber Chancen wie die von Todt (78.) liegen, als der nur den Pfosten traf. Sechs Minuten später schlug ein Todt-Ball an die Latte (84.). Eine weitere Minute später kochte die Biebricher Seele hoch, als Todt eine Kamara-Flanke zum zweiten Treffer, und seinem 22. der Saison, verwertete. 

Der Konter kam postwendend 

Biebrich warf alles nach vorn, war in der Deckung entblößt, was Christoph Völker bei einem Konter per Solo zum 0:3 nutzte.„Aufgrund der zweiten Halbzeit ein hochverdienter Sieg. Wir waren spielerisch und taktisch stärker und hatten auch die große Anzahl an Chancen wie etwa die Pfosten- und Lattentreffer“, sagte Trevisi.

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