Zweite Woche der Beach-Liga auf hohem Niveau

Beachvolleyballerin Sarah Schneider in Düsseldorf weiter auf Final-Kurs

Beachvolleyballerin Sarah Schneider aus Frankenberg am Netz mit geballter Faust, schreit ihre Freude heraus
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Starke Leistungen: die Frankenbergerin Sarah Schneider bei der Beach-Liga.

Düsseldorf – Auch in der zweiten Woche der Beach-Liga spielen die Frankenbergerin Sarah Schneider und ihre Partnerin Leonie Körtzinger weiter auf einem sehr hohen Niveau. Das Duo rangiert weiter auf Rang zwei.

Alexander Walkenhorst, der Bruder von Olympiasiegerin Kira Walkenhorst, hatte die Beach Liga in Eigenregie und ohne Unterstützung des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ins Leben gerufen. Insgesamt 16 Teams messen sich über 30 Tage in einem neuen Liga-Modus, Männer und Frauen wechseln sich wochenweise ab. Jedes Duo spielt pro Tag zwei Spiele, 14 pro Woche. Die Meister werden in einem Final Four gekürt.

Schneider und Körtzinger nutzen das Turnier als Training unter Wettkampfbedingungen. „Wir sind super happy, dass wir hier spielen dürfen. Hier in Düsseldorf ist alles sehr cool, von Spielern für Spieler aufgezogen, und wir haben viel Spaß.“ Dabei sind die Anforderungen bei jeweils zwei Spielen an sieben Tagen hoch. „Das ist ein Belastungstest für die deutschen Meisterschaften, auf die wir uns schon sehr freuen“, sagt Schneider.

Bisher kann das Perspektivteam des Deutschen Volleyball-Verbandes sehr zufrieden sein. Rang zwei in der Tabelle hinter der Deutschen Meisterin Karla Borger, die mit ihrer Interimspartnerin Svenja Müller aber mit nur zwei Punkten Vorsprung vorne liegt.

Zum Auftakt der zweiten Turnierwoche für die Frauen gelang Körtzinger/Schneider ihr erster Sieg überhaupt gegen ihre Mitkonkurrenten um die Nationalteam-Nominierung Behrens/Tillmann. Nach knappem ersten Satz drückte Sarah dem Spiel ihren Stempel auf und zeigte ihr wohl bestes Spiel im Turnierverlauf. Links an die Linie, rechts an die Linie, durch die Mitte und ein Netzroller - mit vier Aufschlagassen in Folge brachte Sarah ihr Team in Satz zwei schnell in Front, sodass die Favoriten trotz heftiger Gegenwehr keine Chance mehr hatten.

Noch vier Spieltage gilt es zu absolvieren. Der Einzug ins Finalwochenende scheint greifbar nahe. Die Spiele können live verfolgt werden unter https://www.twitch.tv/diebeachliga.

Heimischer Nachwuchs startet

Während die meisten Profis noch in den Startlöchern verweilen müssen, dürfen ab Samstag die hessischen Jugendlichen wieder die Bälle fliegen lassen. Nachdem seit Mitte Mai das Outdoor-Training wieder läuft und die umfangreichen Hygiene-Konzepte genehmigt wurden, startet der hessische Volleyball-Verband am nächsten Wochenende die Turniersaison.

Auch der Beach-Nachwuchs des TSV Frankenberg ist am Start. Am Samstag geht es zur Hessenmeisterschaft der U 15 in den Odenwald nach Wald-Michelbach, am Sonntag für die U 19 nach Frankfurt/Rödelheim. Bei der U 15 genießen die TSV-Mädchen gegen die starke Konkurrenz aus Wiesbaden, Frankfurt und Biedenkopf nur Außenseiterchancen.

Bei der U 19 starten Amelie Müller mit ihrer Gelnhäuser Partnerin Malin Zahn sowie Amelie Bornscheuer und Anna Pauline Cronester. Sie wollen das Turnier als Vorbereitung und Härtetest auf die Titelkämpfe der U 17 und U 18 nutzen, die eine Woche später in der Beachvolleyball-Hochburg Frankenberg ausgetragen werden.  br

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