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FC Ederbergland empfängt VfB Marburg: Trainer Behle wünscht sich mehr Glanz

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Wieder mehr Zugriff gewünscht: Gegen Marburg soll am Samstag nicht nur das Ergebnis stimmen, sondern auch das Spiel. Unser Archivbild zeigt eine Szene aus dem Mittwochspiel, Benedikt Schneider (FCE, links) und der Pohlheimer Kevin Rennert kämpfen um den Ball.
Wieder mehr Zugriff gewünscht: Gegen Marburg soll am Samstag nicht nur das Ergebnis stimmen, sondern auch das Spiel. Unser Archivbild zeigt eine Szene aus dem Mittwochspiel, Benedikt Schneider (FCE, links) und der Pohlheimer Kevin Rennert kämpfen um den Ball. © Wilfried Hartmann

Die Saison der Fußball-Verbandsliga verläuft auf der Zielgeraden spannender, als es noch vor Wochen aussah. Am Samstag, 7. Mai, erwartet der FC Ederbergland den VfB Marburg.

Battenberg - Der FC Ederbergland liegt noch immer in Schlagdistanz zum Spitzenreiter Steinbach II – Siege vorausgesetzt. Am Samstag kommt die nächste Chance, dem Topteam der Liga auf den Pelz zu rücken, wenn um 14 Uhr im Battenberger Entenpark die Partie gegen den VfB Marburg angepfiffen wird.

Marburger Durststrecke

Die Marburger selbst zählten vor der Saison als Titelkandidat. Seit dem Herbst aber machten sie eine gewaltige Durststrecke durch, rutschte zeitweise ins graue Mittelfeld ab. Aktuell hat sich der VfB gefangen und steht auf Platz fünf. Der am Saisonende scheidende Trainer Steffen Rechner hat mit seiner Elf zuletzt am Mittwoch gegen Waldgirmes II einen 1:0-Sieg eingefahren. „Seit Arthur Besel wieder mit dabei ist, läuft es bei den Marburgern. Mit Schoch in der Spitze, Novakov auf rechts und Völk in der Deckungsreihe ist Marburg derzeit sehr erfolgreich und hat in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel verloren. Das sagt alles über deren derzeitige Verfassung“, sagt Trainer Christian Behle.

Die Ederbergländer hingegen siegten im Spitzenspiel gegen Pohlheim mit 4:1, auch wenn das Ergebnis mehr Glanz ausstrahlt, als die Spielanlage des FCE am Mittwoch. „Das müssen wir am Samstag besser machen“, sagt Behle. „Wir müssen wieder mehr Zugriff auf das Spiel bekommen, mehr und geschickter anlaufen und das Aufbauspiel der Marburger früh stören. Außerdem muss das Umschalten schneller vonstattengehen. Auf dem Rasen haben wir wieder mehr Räume als am Mittwoch, was aber auch die Anzahl der Zweikämpfe reduziert.“

Kein Wiedersehen mit Kamara

Kein Wiedersehen wird es wohl mit Lamin Kamara geben, der vor der Saison vom FCE zu den Unistädtern gewechselt war. Er ist derzeit in seiner Heimat.

Beim FCE gibt es personell nur wenige Fragezeichen, da alle Spieler heil aus der Mittwochpartie gekommen sind. Es fehlt lediglich Louis Wickenhöfer, der privat verhindert ist und wohl durch Jan Dreher ersetzt wird. Wieder mit dabei ist Lucas Altmann.

Fest steht, dass sich das Publikum wieder auf Ahmad Ibrahim freuen darf, der laut Behle „gegen Pohlheim alleine schon das Eintrittsgeld wert war“. Auf seine bestechende Form setzt der FCE auch im Duell gegen Marburg. (Wilfried Hartmann)

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