FUSSBALL-VERBANDSLIGA MITTE

FC Ederbergland erwartet den RSV Weyer - Wochen der Wahrheit beginnen

Er führt die Torjägerliste an und will sein Konto weiter aufstocken: Ederberglands Maxim Zich (rechts), hier gegen Zubair Ud Din (Weyer) – eine Spielszene aus 2019.
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Er führt die Torjägerliste an: Ederberglands Maxim Zich (rechts), hier gegen Zubair Ud Din (Weyer) – eine Spielszene aus 2019.

Die Wochen der Wahrheit stehen für den FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga an. Am Samstag kommt der RSV Weyer in den Battenberger Entenpark.

Battenberg - „Wir müssen am Samstag gegen Weyer die Voraussetzungen für die dann folgenden Spitzenspiele in Pohlheim und gegen Steinbach II legen“, sagt Christian Behle, neben Christian Hartmann Trainer des FCE. Wenn das Spiel im Battenberger Entenpark um 15 Uhr angepfiffen wird, will Behle „dem Gegner von Beginn an Luft und Kampfgeist nehmen. Ein oder zwei schnelle Tore würden dem Gegner den Schneid abkaufen und uns Sicherheit geben. Das wäre natürlich ideal“

Kommt die Trotzreaktion?

Dabei weiß der Coach, wie schwer es gegen Weyer werden kann: „Ähnlich wie unsere letzten Gegner Biebrich und Cleeberg hat Weyer zuletzt vier Spiele in Folge verloren. Sie sind von einem Spitzenplatz auf den mittlerweile neunten Rang abgerutscht. Es ist im Vorfeld schwer einzuschätzen, ob es eine Trotzreaktion wie bei Biebrich gibt oder nicht. Wir müssen jedenfalls von Anpfiff weg voll da sein.“

Marvin Kretschmann und Raphael Schmidt führen mit je vier Toren die Torjägerliste Weyers an. Trotzdem hatte Weyer einen Saisonstart nach Maß: Mit vier ungeschlagenen Spielen hielt sich die Mannschaft aus dem Taunus zu Beginn in der Spitzengruppe der Liga auf, ehe es den Absturz gab.

Sieben Spieler sind zurück

Entspannte Gesichtszüge sind bei Behle allerdings zu registrieren, wenn er auf die personelle Situation zu sprechen kommt. Mit Janis Wolff, Marius Guntermann, Felix Paul, Jonas Dienst, Lucas Altmann, Burak Yavuz und Ahmad Ibrahim stehen sieben Spieler zur Verfügung, die vor einer Woche noch verhindert waren. Allerdings stellt sich die Frage nach einem Wechsel nur bedingt, da im Spiel in Cleeberg kein personeller Schwachpunkt auszumachen war. So überzeugte beispielsweise die Sechserreihe mit Christoph Völker und Hendrik Wickert. Behle lässt sich nicht in die Karten der Aufstellung schauen.

Selbst die in Cleeberg angeschlagenen Ingo Miß und Valon Ademi dürften mit ihren Adduktorenproblemen im Entenpark dabei sein. Sollte es bei ihnen noch zwicken, dürfte Ibrahim nach seiner Rotsperre erste Wahl sein.

Da auch Hannes Schneider wieder einsatzbereit ist, fehlt also nur noch Felix Nolte. Der ist inzwischen wegen eines Kreuzbandrisses erfolgreich operiert worden. (Wilfried Hartmann)

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