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FC Ederbergland reist zum Spitzenreiter nach Steinbach

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Leichte Schräglage: Den Arm zuhilfe nimmt hier im Zweikampf der Steinbacher Sebastian Schneider (links). Doch der Ederbergländer Ahmad Ibrahim (rechts) lässt sich nicht beeindrucken.
Leichte Schräglage: Den Arm zuhilfe nimmt hier im Zweikampf der Steinbacher Sebastian Schneider (links). Doch der Ederbergländer Ahmad Ibrahim (rechts) lässt sich nicht beeindrucken. © Wilfried Hartmann

Es geht um den Titel der Fußball-Verbandsliga Mitte und den damit verbundenen Aufstieg in die Hessenliga, wenn der FC Ederbergland am Samstag (12. März), 15 Uhr, sein Gastspiel beim Tabellenführer TSV Steinbach II gibt.

Battenberg - Das Verbandsliga Topspiel wird auf dem Kunstrasenplatz in Haiger-Steinbach ausgetragen. „Die Mannschaft muss den Push, den sie gegen Gießen hatte, mit nach Steinbach nehmen“, sagt Ederberglands Trainer Christian Hartmann, der coronabedingt unter der Woche in Quarantäne war und nun hofft, sich bis Samstag freitesten zu können.

4:3-Sieg per Video

Hartmann hat den 4:3-Sieg gegen Gießen II per Video gesehen. Seine Analyse: „Man hat gesehen, dass es sich lohnt alles zu geben, und zwar solange, bis der Schiedsrichter abpfeift. Das hat die Mannschaft gegen einen sehr starken Gegner getan. Wir haben die Qualität und die muss auch in Steinbach auf dem Platz zum Tragen kommen.“

Natürlich bietet sich personell die Mannschaft an, die gegen Gießen punktete. „Wir sind seit Monaten mit Verletzungen gebeutelt. Dennoch haben die, die gespielt haben, großartige Arbeit geleistet. Trotz aller Widrigkeiten stehen wir weit oben“, lobt Hartmann. Auch in Steinbach müssen wieder einige potentielle Stammspieler ersetzt werden: Kevin Vidakovics (Knie-OP), Felix Nolte (Kreuzbandriss), Hendrik Wickert (Muskelfaserriss Leiste) und Jan Dreher (muskuläre Probleme im Oberschenkel) fehlen. Valon Ademi (Knie) und Benedikt Schneider (Fuß) könnten dabei sein, wohl aber auf der Bank starten. Ungewiss ist der Einsatz von Maxim Zich, der gegen Gießen eine Fußprellung erlitt und ausgewechselt wurde. Allzu große Varianten bieten sich dem Trainerteam also nicht.

Mittelfeld spielentscheidend

Mit spielentscheidend könnten die Hoheitsrechte im Mittelfeld werden. Christoph Völker und Nico Wroblewski muss es gelingen, einem ruhigen Spielaufbau des Tabellenführers den Garaus zu machen, sodass auch dieser unter Druck Fehler macht. Hartmann: „Beim 0:1 im Hinspiel reichte ein perfekter Ball und Steinbach hatte gewonnen, trotz unseres Engagements.“ In der Innenverteidigung stehen nach Hartmanns Angaben „zwei Abwehrmonster, die man mit hohen Bällen langweilt. Vielmehr müssen wir variabel agieren sowie geschickt und schnell kombinieren. Wir haben spielerisch dazu gelernt und stecken auch Nackenschläge besser weg. Mehr Galligkeit wie im Hinspiel, also so, wie gegen Gießen, und ich bin recht optimistisch. Warum sollte uns nicht ein Sieg gelingen.“

Dagegen spricht allerdings die Statistik, da Steinbach II bisher ungeschlagen ist und der FCE nicht zu den stärksten Mannschaften auf fremdem Terrain gehört. Auf jeden Fall soll der Abstand, derzeit fünf Punkte, nicht größer werden. (Wilfried Hartmann)

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