Laisas Spieler gelingt in Löhlbach ein spektakuläres Freistoßtor

Was war denn da los? - Riemann trifft aus 50 Metern

Torschütze aus 50 Metern: Holger Riemann von der SG Laisa/Berghofen II. Archivfoto:  nh

Holger Riemann ist der „Dr. Hammer“ der SG Laisa/Berghofen. „Dr. Hammer“ war der Spitzname von Bernd Nickel, Spieler bei Eintracht Frankfurt (1966 bis 1983), und Nickel war für Tore aus der zweiten Reihe bekannt.

Aber auch zu Riemann passt dieser Spitzname. Er traf am Sonntag im B-Ligaspiel der SG-Reserve in Löhlbach – sogar aus der vierten Reihe. Bei seinem Treffer zur 1:0-Führung (49.) für Laisa/Berghofen traf er per Freistoß aus gut 50 Metern Entfernung. Sein scharf geschossener Ball landete nach dem langen Flug im Tor.

„Den Ball habe ich schon so geschlagen, dass wenn ihn keiner mehr berührt, er in die lange Ecke geht“, sagte Riemann hinterher der HNA. Ihm spielte in die Karten, dass der Ball sechs bis sieben Meter vor dem Tor noch einmal aufsprang und auf dem durchweichten Hartplatz in Löhlbach noch einmal an Tempo zunahm. So blieb Torwart Mathias Lagua vom TSV Löhlbach das Nachsehen.

Auch Lagua äußerte sich zur Situation: „Ich wollte dank des starken Windes nicht so weit vor dem Tor stehen. Als der Ball dann aufsprang, wurde er aber so schnell, dass ich nicht mehr dran kommen konnte.“ Riemann hatte den Ball richtig gut getroffen. „Zu unserem Leidwesen“, so Lagua.

Es war auch nicht das erste Mal, dass Holger Riemann, der früher selbst Torwart war, aus großer Entfernung erfolgreich war. Bereits im Hinspiel beim 3:0-Sieg der SG Laisa/Berghofen II gegen Löhlbach gelang ihm ein Tor aus ähnlicher Position. Damals im Kasten des TSV Löhlbach? Genau: Mathias Lagua. (mp)

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