SG Oberes Edertal mit Heimvorteil und in der Favoritenrolle?

Derbyzeit in der Kreisoberliga: Röddenau tritt in Reddighausen an

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Derbyzeit in Reddighausen:  Trainer Oliver Sprang  und sein Team haben Heimrecht. Wer wird wohl das Rennen machen?

Reddighausen. Derbyzeit: Am Samstag geht es rund in Reddighausen, denn: Zum Kreisoberligaduell empfängt die SG Oberes Edertal den Ligakonkurrenten TSV Röddenau.

Anpfiff ist um 16 Uhr. Die SG Rennertehausen/Battenfeld ist spielfrei; sie gewann am Mittwoch mit 2:1 bei SF/BG Marburg II.

Die Sicht der Gastgeber

Nach den letzten beiden Siegen gegen Gladenbach und SF/BG Marburg II hat sich Oberes Edertal zuletzt mit einer 1:1-Punkteteilung beim SSV Hatzbach zufriedengeben müssen und steht seit dem auf Rang drei der Tabelle. „Das war das erwartet schwere Spiel. Hatzbach hatte zuvor auch eine kleine Serie mit fünf Spielen, in denen sie ungeschlagen waren“, sagt Trainer Oliver Sprang.

Dem Derbygegner Röddenau, der auf Tabellenplatz sechs rangiert, bescheinigt Sprang gute Leistungen. „Sie hatten auch einen guten Lauf. Dass sie zuletzt gegen Gladenbach deutlich verloren haben, ist auch mal absolut normal. Gegen so einen Gegner kann man auch verlieren. Ich erwarte gegen Röddenau ein typisches Derby. Wenn wir unser Spiel machen können, sind wir in der Lage, die Partie zu gewinnen. Ansonsten wird die Tagesform entscheiden“, mutmaßt der OE-Coach. 

Die Sicht der Gäste

Und wie schätzt der Gegner die Lage ein? Die 1:5-Niederlage in Gladenbach ist für Spielausschussobmann Thomas Müller vom TSV Röddenau zumindest kein Beinbruch. „Man muss die fünf Siege in Serie zuvor auch richtig einordnen können. Gegen die BSF Richtsberg hätte es schon anders aussehen können und gegen Rennertehausen/Battenfeld war es auch eng. Gegen Gladenbach hatten wir zudem noch einige personelle Ausfälle. Es fehlten unsere Stützen. Dann kann man auch mal so hoch verlieren“, stellt Müller fest und gibt für das Derby gegen Oberes Edertal erneut die Favoritenrolle an den Gegner. „Die ist eindeutig bei OE. Das ist eine gute Mannschaft, die sich gut entwickelt hat, mit einem guten Trainer. Sie sind nach dem FC Ederbergland die klare Nummer zwei im Fußballkreis Frankenberg. Wir fahren aber mutig dorthin und wollen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen.“

Von Dieter Gessner 

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