1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Waldeck-Frankenberg

SV Ernsthausen im Aufstiegswettkampf zur Hessenliga: Die Entscheidung fällt im Kopf

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Friederike Weiler

Kommentare

Auf dem Weg in die Hessenliga: Das Team vom SV Ernsthausen mit (von links) Paul Engel, Florian Cronau, Paulina Dippel und Mika Engel tritt am Sonntag zum Aufstiegskampf mit dem Luftgewehr an.
Auf dem Weg in die Hessenliga: Das Team vom SV Ernsthausen mit (von links) Paul Engel, Florian Cronau, Paulina Dippel und Mika Engel tritt am Sonntag zum Aufstiegskampf mit dem Luftgewehr an. © Helmut Engel

Das dritte Mal in der 50-jährigen Vereinsgeschichte hat der SV Ernsthausen im vergangenen Jahr die Luftgewehr-Oberliga gewonnen.

Ernsthausen - Nun steht Sonntag, 27. Februar, im Landesleistungszentrum im Frankfurter Stadtteil Schwanheim der Aufstiegswettkampf zur Hessenliga, der höchsten Landesklasse, an.

Das Ziel ist klar: „Der Aufstieg“, sagt Mannschaftskapitän Florian Cronau, der aber ergänzt: „Wir wollen gute Ergebnisse schießen, mit denen wir am Ende zufrieden sein können und die hoffentlich für den Aufstieg reichen. Denn gerade bei Aufstiegswettkämpfen ist man sich manchmal selbst der stärkste Gegner.“

Kein schwacher Gegner

Antreten wird Cronaus Team, zu dem Paulina Dippel sowie Mika und Paul Engel gehören, gegen die drei anderen Oberligasieger SSV Großenhausen (Ost), SV Buchenau (West), SV Tell Hassloch (Süd) und den Relegationsteilnehmer aus der Hessenliga, den SV Meckbach. „Da ist kein schwacher Gegner dabei“, sagt Cronau. Stärkster Konkurrent scheint die Mannschaft aus Meckbach zu sein – das sieht zumindest Robin Zissel so. „Meckbach sehe ich aufgrund ihrer Erfahrung vor Ernsthausen. Das Team besteht aus einigen ehemaligen Landeskaderschützen und zusätzlich haben sie mit Karin Schade eine Schützin im Team, die bereits an Welt- und Europameisterschaften teilgenommen hat, was einen Vorteil bringen kann.“

Der Nationalkaderschütze, der gebürtig aus Ernsthausen kommt, hat Cronau, Dippel und Co. auch auf den Aufstiegswettkampf am Sonntag mit vorbereitet. Dabei ging es aber nicht um die körperliche Fitness, sondern um sein Wissen und seine langjährige Erfahrung als national und international erfolgreicher Spitzensportler. „In unserer Sportart werden solche Wettkämpfe nämlich in den Köpfen der Sportler entschieden, ganz egal, auf welchem Leistungsniveau man sich bewegt. Auch ein internationaler Topschütze muss seine Nerven in den Griff bekommen. Nur wenn ihm das gelingt, ist er in der Lage, auch bei den großen Wettkämpfen zu bestehen“, sagt Robin Zissel und ergänzt: „Ich habe einiges zur Nervosität im Wettkampf erzählt, zur Vorbereitung an sich und auch zur Ernährung habe ich Ratschläge gegeben.“

Erfahrene Schützen

„Und jetzt hoffen wir, dass wir das auch umsetzen können“, sagt Florian Cronau. Die Chancen stehen jedenfalls gut: „Die Mannschaft hat ein sehr gutes Durchschnittsergebnis und erfahrene Schützen, die bereits öfters an Aufstiegswettkämpfen oder auch höherklassigen Meisterschaften teilgenommen haben“, sagt Zissel.

Seine Prognose? „Ernsthausen wird sich für die Hessenliga qualifizieren. Das Team ist gut vorbereitet und braucht sich aufgrund der erzielten Ergebnisse vor keiner anderen Mannschaft zu verstecken.“ Außerdem steigen vier von den fünf Teams auf. „Da ist die Wahrscheinlichkeit groß, es zu schaffen. Wenn wir unsere Ergebnisse bringen, stehen die Chancen sehr gut“, sagt Florian Cronau.

Der Modus

Der Modus am Sonntag: Alle fünf Teams der Aufstiegsrunde absolvieren mit ihren vier Schützinnen und Schützen jeweils zwei Durchgänge a 40 Schuss. Die vier Teams mit den meisten Ringzahlen in Summe steigen in die Hessenliga auf.

Auch interessant

Kommentare