SPORTSCHIESSEN

Happy End für Patricia Dannler mit Mannschaftsbronze bei der Junioren-Weltmeisterschaft

Glücklich über die Bronzemedaille im Team sind die deutschen Trapschützinnen Patricia Dannler (links) aus Burgwald sowie Nadine Halwax und Lena Hubbermann, hier bei der Siegerehrung.
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Glücklich über die Bronzemedaille im Team sind die deutschen Trapschützinnen Patricia Dannler (links) aus Burgwald sowie Nadine Halwax und Lena Hubbermann, hier bei der Siegerehrung.

Nach einem holprigen Start endeten die Junioren-Weltmeisterschaften der Sportschützen für Patricia Dannler mit einem Happy End: Die Trapschützin aus Burgwald gewann in Lima (Peru) die Bronzemedaille mit der Mannschaft.

Burgwald/Lima - So fiel das Fazit der 20-Jährigen vom SSZ Suhl bei diesen Junioren-Weltmeisterschaften trotz der Anfangsschwierigkeiten im Einzelwettkampf doch noch positiv aus: „Der Gewinn der Bronzemedaille war wie eine kleine Wiedergutmachung. Am Tag nach dem Einzel war das für uns alle die Erleichterung“, sagte Dannler, als sie wieder nach Deutschland zurückgekehrt war.

Der Mannschaftskampf

Nadine Halwax und Lena Hubbermann bildeten mit Dannler bei den Juniorinnen das erfolgreiche deutsche Nachwuchs-Team. „Unser Team war vor allem durch unseren Zusammenhalt gestärkt und ließ sich auch durch Niederschläge nicht unterkriegen. Das haben wir im Bronze-Medal-Match gezeigt nach den ersten fünf Scheiben, als wir die Punkte abgeben mussten“, blickte Dannler auf den spannenden Mannschaftswettkampf zurück.

Im Team-Wettbewerb der Trapschützinnen ging es für das Trio gegen Indien. Nach nervösem Start mit nur fünf Treffern bei 15 Scheiben steigerte sich das Trio kontinuierlich und wies die Gegnerinnen am Ende deutlich mit 6:2 in die Schranken. Bereits in der Qualifikation hatte das deutsche Team mit 444 Scheiben den dritten Platz hinter Italien und den USA belegt. Im Finale um die Goldmedaille setzten sich die USA dann mit 6:4 gegen Italien durch.

Mühevoller Auftakt

Weniger erfolgreich war zum Auftakt der Weltmeisterschaften der Einzelwettkampf für Patricia Dannler verlaufen. „Vom Resultat meines Einzelwettkampfes bin ich etwas enttäuscht, da es ein für mich unterdurchschnittliches Ergebnis ist, welches sich leider im Training seit der Deutschen angekündigt hat“, erklärte die 20-Jährige. Am Tag eins der Qualifikation hatte Dannler den Wettkampf nach drei Runden auf Platz 18 mit 56 Wurfscheiben (20/19/17) beendet. Nach fünf Runden (19/20) stand mit 95 Scheiben der 19. Rang fest. Für das Finale konnte sich keine der drei Deutschen qualifizieren. Nadine Halwax scheiterte als Siebte nur ganz knapp.

Positive Bilanz

Dennoch fällt die Gesamtbilanz der jungen Schützin positiv aus: „Durch meinen Rückschlag im Einzel war diese Weltmeisterschaft lehrreicher für mich, als wenn ich gewonnen hätte. Denn man lernt durch seine Fehler und wächst an seinen Niederschlägen“, stellte Dannler fest.

Auch, dass sie durch ein unterdurchschnittliches Ergebnis den Start im abschließenden Mixed-Wettkampf verpasste, lehre sie Geduld. Denn trotz alledem könne man sich für andere freuen und die Teamkameraden unterstützen.

Wie etwa Nadine Halwax und Marius John, die zum Abschluss auch im Trap Mixed-Wettkampf gegen Spanien gewannen und eine weitere Bronzemedaille für Deutschland holten. Für Patricia Dannler steht fest: „Ich habe mein Ziel, bei dieser Weltmeisterschaft Erfahrung zu sammeln, auf jeden Fall erreicht.“

Abseits des Sports

Bei einem sportlich straffen Zeitplan einer Weltmeisterschaft blieb wenig Gelegenheit, Land und Leute kennenzulernen. „Lima haben wir leider nur am ersten Tag entdecken können“, berichtete Dannler, aber den Strand, den Pazifik, einen Teil der Stadt mit ihren Parks habe man erkunden können. „Höhepunkt war der Besuch eines Inkamarktes, auf dem wir etwas von der Kultur begutachten und lernen konnten.“ (Hans Dreier)

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