Fußball-Verbandsliga Mitte

Blitzstart ebnet den Weg beim 4:0-Sieg des FC Ederbergland in Schwanheim

Ich hab ihn: FCE-Torhüter Nils Schneider fängt den Ball vor dem Schwanheimer Niclas Kiefer ab.
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Ich hab ihn: FCE-Torhüter Nils Schneider fängt den Ball vor dem Schwanheimer Niclas Kiefer ab.

Der FC Ederbergland hat in der Fußball-Verbandsliga weiter einen Lauf. Im achten Saisonspiel gewannen die Schützlinge des Trainerduos Christian Behle/Christian Hartmann bereits zum vierten Mal mit 4:0. Diesmal gelang das Kunststück in Schwanheim.

Schwanheim - Ein zufriedener Christian Behle brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Die frühen Tore haben uns natürlich in die Karten gespielt.“ Das Söpiel war noch keine zwei Minuten alt, als zum ersten Mal gejubelt werden durfte. Janis Wolff schickte mit einem langen Ball Valon Ademi auf die Reise, dessen Hereingabe Maxim Zich ins Tor drückte.

Drei Minuten später drang Ademi erneut in den Strafraum ein. Diesmal wurde er von den Beinen geholt. Felix Nolte traf sicher vom Elfmeterpunkt zum 0:2. Entspannte Gesichter beim FCE. Die waren vor dem Anpfiff noch voller Sorgenfalten, da einige Spieler erst verspätet anreisen konnten und zudem Wolfgang Klaus kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt hatte. Die Trainer entschieden sich gegen einen Umbau und stellten Felix Paul auf die rechte Außenverteidiger-Position. Erst in der Schlussphase durfte der Rosenthaler auf seine angestammte Sechserposition.

Die Ederbergländer bestimmten bis zur Pause das Spiel, agierten nach der frühen Führung ruhig und überlegt, während die Gastgeber in ihren Bemühungen vor dem Wechsel nur selten Verbandsliganiveau erreichten. Immer wieder versuchte sich der FCE mit Diagonalbällen.

„Wir wollten die Schwanheimer auf eine Seite locken und mit dem weiten Ball das Spiel öffnen. Das ist uns wirklich oft sehr gut gelungen“, lobte Behle. Während FCE-Keeper Nils Schneider meist einen ruhigen Abend verlebte, hätte auf der Gegenseite Zich zwei weitere Tore erzielen können. Zunächst rutschte er – das leere Tor vor sich – Zentimeter am Ball vorbei (27.), dann ging sein Fallrückzieher neben das Tor (38.).

Drei Minuten später war er allerdings zur Stelle, als erneut Ademi aufgelegt hatte – 3:0. Jetzt kam Leben in den Frankfurter Stadtwald. Ahmad Ibrahim wurde gefoult, was eine Rudelbildung nach sich zog in deren Folge Ahmad Ibrahim und der Schwanheimer Said Naimi die Rote Karte sahen (43.).

Nach der Pause besann sich Schwanheim, öffnete das Spiel und suchte das Spiel nach vorn zu aktivieren. Mehr als ein paar kleine Chance gab es aber nicht. Der eingewechselte Guntermann – kurz vorher für den schon vor dem Spiel angeschlagenen Nico Wroblewski gekommen – bugsierte das Leder im Nachgang einer Ecke auf den Kopf von Simon Mitze, der zum vierten FCE-Treffer einlochte. Die Trainer wechselten weiter durch und durften entspannt den Abpfiff abwarten. Vorher jedoch sah Schwanheims Moritz Rüdiger nach einem Foul an Burak Yavuz die Ampelkarte (76.).

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