FC Ederbergland startet Samstag in die Vorbereitung

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Er freut sich auf den Trainingsauftakt beim FCE: Ingo Miß (rechts), hier gegen Kevin Vidakovics (Stadtallendorf).

Battenberg. Die Fußball-Hessenliga-Saison ist Vergangenheit - am Samstag startet der FC Ederbergland mit dem Trainingsauftakt (16 Uhr) im Battenberger Entenpark in das „Unternehmen Wiederaufstieg“.

Der Startschuss für Spieler und Fans: Beim lockeren Aufgalopp werden auch die Neuzugänge für die im August beginnende Spielzeit vorgestellt.

Einer jedoch wird noch fehlen: Vladimir Kovacevic. Der Trainer weilt noch im USA-Urlaub, Marco D’Ambrosio und Wolfgang Werth werden in der ersten Woche die Übungseinheiten leiten.

Der Wiederaufstieg wird kein Selbstläufer, das weiß auch Ingo Miß, in der vergangenen Saison der Spielführer. „Dann muss alles passen. Auch Braunfels und Waldgirmes, die in den letzten Jahren abgestiegen sind, hatten so ihre Probleme und spielen nach wie vor in der Verbandsliga.“ Aber er sagt auch: „Hessenliga ist schon geil.“

Wie sehr der Abstieg an den Nerven zehrt, wird sich erst im Laufe der Saison zeigen. „Aktuell ist das Ganze verkraftet und in den Köpfen abgearbeitet. Die Sommerpause war lange genug. Jetzt gilt es, sich der neuen Situation anzupassen. Mein Kopf ist noch nicht beim Fußball. Aber nach fünf Wochen Vorbereitungs-Qual ist man wieder heiß auf die anstehende Saison.“

Miß rechnet damit, dass seine Mannschaft in der neuen Saison etwas offensiver agieren wird. „Das werden wir sicherlich müssen, da uns einige Vereine kommen lassen, was in der Hessenliga ja nicht der Fall war. Deshalb müssen wir taktisch sicherlich etwas umstellen.“ Große Hoffnung setzt er dabei auch auf ein Sturmduo, gebildet von Felix Nolte und Manuel Todt: „Wenn die sich ergänzen, geht auch was in der Tabelle“, ist sich Miß sicher.

Bleibt der Kapitän eigentlich Kapitän? „Der Abstieg ist ein Schnitt. Da sollte auch ein anderer als Kapitän fungieren und den Umbruch einleiten. Die nächste Generation mit Felix Nolte, Fabian Mohr oder Dominik Karge sollte Verantwortung übernehmen“, sagt Miß. Und er fügt an: „Mir hat es jedenfalls als Wittgensteiner Spaß gemacht, Kapitän in Hessens höchster Liga gewesen zu sein.“ (zhw)

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