Handball: „Ein Kollektiv hat es möglich gemacht“

Mit der Deutschen Nationalmannschaft freuen sich auch die Handballer aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg über den WM-Titel. Foto: dpa

Waldeck-Frankenberg. Sensationell - Wahnsinn - Überragend: Der Titelgewinn der Deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Polen sorgt auch bei den heimischen Handballern für großen Jubel.

In Battenberg und Mühlhausen fieberten die Fans am Sonntag beim Public Viewing in den Sporthallen mit. „Da war eine großartige Stimmung“, berichtete zum Beispiel Steffen Fingerhut von der HSG Twistetal.

Wir haben uns bei den Vereinen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg umgehört, wie sie den Erfolg der Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson bewerten.

Christian Graf (HSG Ederbergland): „Rechnen konnte man damit nicht. Beim ersten Spiel musste ich erst mal schauen, wen ich von der Mannschaft überhaupt kenne. Da waren zig Gesichter dabei, die man nicht so auf dem Schirm hatte. Von daher bin ich davon ausgegangen, dass allein die Vorrunde schwer genug wird. Aber man hat gesehen, was möglich ist, wenn man sich in einen Rausch spielt. Keine großen Stars, sondern ein Kollektiv hat es möglich gemacht. Ich glaube schon, dass die Sportart wieder im Fokus steht. Die Spiele sind zur Prime-Time im Fernsehen gelaufen, jedes Spiel war spannend und emotional. Das beeindruckt die Leute. Aber der Weg, hier bei uns in die Halle zu gehen, ist ein anderer.“

Mehr Reaktionen aus den übrigen Vereinen lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeinen

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