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Ein Trio hat bereits Halbfinalerfahrung - nur für TSV Rosenthal ist das neu

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Im Viertelfinale zwischen TSV Rosenthal und TV Külte (2:1) besiegte Steven Schellenberg-Heinrich Wachs 4:1 (Bild).
Im Viertelfinale zwischen TSV Rosenthal und TV Külte (2:1) besiegte Steven Schellenberg den Külter Heinrich Wachs 4:1. © Screenshot

In die finale Phase geht der 2. Waldeck-Frankenberger E-Soccer-Cup am Wochenende: Im Halbfinale stehen sich der TSV Strothe und der TSV Gemünden gegenüber und Titelverteidiger SG Adorf/Vasbeck trifft auf den TSV Rosenthal.

Frankenberg - Die Halbfinals sind ausgeglichen besetzt; Es treffen zwei Südvereine auf zwei Nordteams. Drei der vier Team wissen wie es ist, ein E-Soccer-Halbfinale zu spielen, nur die Konsolenkicker aus Rosenthal sind neu dabei. Das zeigt, dass dies kein Wettbewerb für Glücksspieler ist, sondern für Könner an der Konsole.

TSV Strothe - TSV Gemünden. „Alle, die es bis ins Halbfinale schaffen, sind gute Fifa-Spieler“, findet auch Marek Ullrich. Der Kapitän des TSV Gemünden geht mit Ole Brück und Finn Grosch zuversichtlich ins Halbfinale, denn sie haben in Max Winter gegenüber dem Vorjahr einen Spitzenspieler dazubekommen, der sogar in der E-Soccer-Bundesliga für den FSV Mainz spielt. Ein Ansporn für die Gemündener ist auch die Erinnerung an ihre verärgerte Stimmung nach der Halbfinal-Niederlage im Vorjahr. „Das wollen wir diesmal verhindern“, erzählt Ullrich.

Vorteil durch Turniererfahrung

Doch die Strother Lee Hartmann, Claudio Mourao, Kai Kornemann und Jerome Löber wollen wieder ins Endspiel. Ihr Kapitän glaubt, dass die Turniererfahrung aus dem Vorjahr durchaus Vorteile bringen kann: „Zumindest Claudio und ich kennen das Prozedere jetzt“, erzählt Hartmann. Er selbst freut sich speziell auf die Partie gegen Max Winter: „Ich spiele lieber gegen Gegner, die besser sind als ich, dann bin ich meist auch besser.“ In diesem Spiel wird auch eine Siegesserie enden, denn beide haben bisher keine Partie verloren.

Gemünden tritt gleich mit zwei noch unbesiegten Spielern an, denn auch Ullrich trägt weiter die weiße Weste.

TSV Rosenthal - SG Adorf/Vasbeck. Auch die SG hat zwei Spieler mit weißer Weste im Aufgebot, allerdings haben Kapitän Julian Kesting und Gerold Scholz jeweils ein Spiel ausgesetzt und daher fünf Siege auf ihrem Konto.

In Gruppenphase siegte SG 2:1

Bei den Rosenthalern glänzte in allen sechs Partien Steven Schellenberg. Beide Teams trafen schon im Gruppenspiel aufeinander und die SG siegte 2:1. Zwei der drei Spiele wurden da durch Golden Goal entschieden. Man darf gespannt sein, wie sich beide Kontrahenten nun in neun statt in drei Spielen aus der Affäre ziehen. Jeder Akteur bringt zwar viel Können mit an die Konsole, doch auch das Glück steht nicht außen vor. „Mit Glücksmomenten sollte man im E-Soccer immer rechnen“, meint Kesting. „Wir haben uns diesmal viel weniger auf den Gegner vorbereitet und ich fühle mich trotzdem sicherer.“

Die Rosenthaler haben nichts zu verlieren, weil sie ihr Ziel „das Viertelfinale diesmal überstehen“, bereits erreicht hätten, berichtet ihr Kapitän Paul Hoffmann.

Auch sein Team zehre von der hinzugewonnenen Erfahrung aus dem Vorjahr, denn es habe sich besser auf den 90er-Modus vorbereitet und auch die Aufregung sei nicht mehr so groß. „Wir erwarten wieder ein knappes Spiel und ich hoffe, dass wir diesmal jubeln.“  (Reinhard Schmidt)

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