FUSSBALL-VERBANDSLIGA MITTE

FC Ederbergland setzt sich gegen SF/BG Marburg mit 3:0 durch: „Einen guten Job gemacht“

Den Blick auf den Ball gerichtet liefern sich hier der Ederbergländer Hendrik Wickert (links) und der Marburger Roman Woscidlo einen Zweikampf.
+
Den Blick auf den Ball gerichtet liefern sich hier der Ederbergländer Hendrik Wickert (links) und der Marburger Roman Woscidlo einen Zweikampf.

Der FC Ederbergland hat den zweiten Platz in der Fußball-Verbandsliga gehalten: Die Mannschaft von Christian Behle und Christian Hartmann besiegte am Samstag SF/BG Marburg verdient, wenn auch zu hoch, mit 3:0 (1:0).

Allendorf/Eder - Aktive und auch Zuschauer mussten aber lange warten, bis sie von FCE-Seite her durchatmen durften und der Erfolg gegen die hoch gehandelten Marburger feststand.

Es war von der ersten Minute an ein taktisches Spiel beider Mannschaften, wobei der FCE mehr Trümpfe in der Hand hielt. Mit gehörigem Respekt vor den Marburger Konterqualitäten im Hinterkopf, war die Heimelf im Rückwärtsgang fix dabei, wodurch die Gäste den Ball zwar spielerisch in Strafraumnähe brachten, dort aber zu einfallslos agierten, um den von Nils Schneider gehüteten Kasten der Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen. „Wir haben die Abwehrreihe und die Sechser genau auf Marburg vorbereitet. Die haben einen guten Job gemacht“, sagte Trainer Christian Hartmann. Natürlich half den Gastgebern, dass bereits nach acht Minuten die Führung gelungen war: Ein Konter gelangte zu Valon Ademi, der uneigennützig auf Ahmad Ibrahim ablegte. Ibrahim ließ Gästekeeper Marius Gärtner dann aus zwölf Metern keine Chance.

Chance zur Vorentscheidung vertan

In der Folge zwangen die Gastgeber mit frühem Attackieren die Gäste zu längeren Ballstaffetten. Vor dem Strafraum angekommen waren sie aber mit ihrem Latein am Ende. Die dickste Chance zur Vorentscheidung ließ Ingo Miß in der Schlussminute der ersten Hälfte liegen, als er den Ball vor Gärtner nicht in dessen Tor unterbrachte.

Marburg versuchte mit zwei Wechseln zur Pause das Blatt noch einmal zu wenden. Tatsächlich drängten die Gäste auf den Ausgleich. Hierbei kam ihnen eine große Anzahl von unüberlegt herbeigeführten Freistößen entgegen. Doch alles, was in den Strafraum segelte, fand den Kopf von Simon Mitze oder einen seiner Mitstreiter. Der FCE hielt die Spannung hoch, da jedem klar war, dass das nächste Tor die Entscheidung bringen würde. Entsprechend groß war der Jubel, als Valon Ademi nach 82 Minuten zwei Gegenspieler austanzte und aus 16 Metern zum 2:0 traf. Der Rest war Schaulaufen. Das 3:0 des eingewechselten Marius Guntermann gegen eine nun entblößte Gästeabwehr war nur noch das Sahnehäubchen.

FCE-Deckung herausragend

„3:0 war letztendlich zu hoch. Andererseits hätten wir schon in der ersten Halbzeit und auch früher nach dem Wechsel den Sack zumachen müssen“, lautete Hartmanns erstes Fazit.

Herausragend beim FCE war der gesamte Deckungsverband. So war Janis Wolff in der Innenverteidigung mehr als nur ein Ersatz für Kevin Vidakovics (Quarantäne). Auf der linken FCE-Seite kochte Youngster Louis Wickenhöfer den hoch gehandelten Clemens Haberzettl bis auf eine Viertelstunde in der zweiten Hälfte ab. (Wilfried Hartmann)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.