Frankenberger Profi spielt heute in Düsseldorf

Beachvolleyballer Paul Becker startet in die Saison

Der Frankenberger Beachvolleyballer Paul Becker läuft vor Zuschauern entlang, Bild entstand beim Beachcup auf dem Obermarkt.
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Will sich bei den Vorbereitungsturnieren für Timmendorf einspielen: der Frankenberger Beachvolleyballer Paul Becker.

Auch für Paul Becker startet an diesem Wochenende die neue Beachvolleyballsaison. Der Frankenberger ist mit seinem Partner Jonas Schröder beim ersten Turnier der „Road to Timmendorf“ am Start – und zwar in Düsseldorf. Zwei weitere Vorbereitungsturniere folgen.

Becker und Schröder werden dabei im Turnier der Top-Acht starten – jenen Paarungen, die aufgrund der Ergebnisse der vergangenen Saison bereits ihr Ticket für die Deutschen Meisterschaften Anfang September in der Tasche haben. Dabei geht es für die Teams nur darum, Spielpraxis zu sammeln. „Da gibt es kein Preisgeld und keine Punkte“, umschreibt es Becker.

Somit steht das Einspielen für den Höhepunkt einer coronabedingt kurzen Saison im Mittelpunkt. Denn Becker und Schröder werden dies nötig haben, das gibt der Frankenberger unumwunden zu. Nach dem Lockdown Mitte März folgte für das Duo eine lange Pause. Acht Wochen standen andere Dinge bei den beiden im Fokus. Jonas Schröder wurde Vater, Becker kümmerte sich um die letzte Prüfung seines Politik-Masterstudiengangs. „So eine lange Pause hat kaum einer gemacht“, sagt Becker mit Blick auf die Konkurrenz.

Dabei wähnte sich Becker noch Anfang des Jahres in der „athletischen Form seines Lebens“. Immerhin konnte der 30-Jährige in der Pause aufkommende Hüftprobleme dank eines Chiropratikers in den Griff bekommen.

Seit vier Wochen sind Becker und Schröder wieder in der Vorbereitung, allerdings wurde auch diese noch durch Corona erschwert. Denn in Mainz konnte das Duo nicht trainieren, die Corona-Auflagen machten dies unmöglich. Somit mussten beide nach Hessen ausweichen. „Wir sind bei jedem Training zwei Stunden Auto gefahren, konnten somit unser normales Pensum nicht schaffen“, sagt Becker. Erst seit Mittwoch stehen die üblichen Plätze in Mainz für die Beachvolleyballer zur Verfügung.

Somit ist für Becker klar: „Wir werden in den ersten Tagen noch viel Lehrgeld bezahlen müssen. Wir wissen, dass wir von unserem besten Beachvolleyball noch weit entfernt sind.“ Vor diesem Hintergrund trifft es sich gut, dass Becker/Schröder ohne Druck aufspielen können, da sie ja gesetzt sind. „Das ist unser Glück“, sagt Becker, der den Modus selbst als nicht gerecht bezeichnet. „Aber in diesem Jahr ging das eben nicht anders.“

Spätestens bei den Deutschen Meisterschaften will das Duo dann aber in Form und konkurrenzfähig sein. Auch wenn Becker weiß, dass er mit Jonas Schröder, anders als in den vergangenen beiden Jahren, nicht zum Favoritenkreis zählen wird.

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