Kahl- und Schlichterle-Cup

Ernsthausen: Fußballturnier mit hochkarätiger Besetzung

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Rasantes Kopfballduell aus dem Finale des vergangenen Jahres: Der Ederbergländer Fabian Mohr (links) gegen den Röddenauer Tobias Grebe. Der FCE gewann das Finale knapp mit 2:1.

Ernsthausen. Der Kahl- und Schlichterle-Cup ist inzwischen eine Institution in der Sommer-Vorbereitungszeit der heimischen Fußball-Vereine.

Vom 4. bis 10. Juli steigt das beliebte Fußballturnier auf dem Sportplatz in Ernsthausen mit hochkarätiger Besetzung wie eh und je. Das Auftaktspiel bestreiten am Montag, 4. Juli, der VfB Wetter und die SG Bunstruth/Haina (Anstoß: 17.30 Uhr).

Dass Hauptsponsor Peter Schlichterle ein Herz für den Fußball hat, ist hinlänglich bekannt. Vor der elften Auflage zeigt sich der Namensgeber des Turniers erneut großzügig: Für die elfte Auflage hat Schlichterle das Preisgeld auf 5000 Euro erhöht, wie Organisator Lorenz Reder bestätigte. Schon mit einer Summe von bislang 4000 Euro war das K-& S-Turnier das höchst dotierte im ganzen Kreisgebiet. Der Sieger erhält 2000 Euro, der Zweitplatzierte 1150.

Dem Namensgeber für das Turnier steht für Organisation und Durchführung im Rahmen des ortsansässigen TSV Ernsthausen ein kompetentes Organisationsteam unter Leitung von Lorenz Reder zur Seite. Schirmherr ist Wilhelm Plett aus Willersdorf.

Sportlich gesehen gibt sich die Creme de la Creme der heimischen Fußball-Landschaft ein Stelldichein. Angeführt wird das Turnierfeld vom Hessenliga-Aufsteiger FC Ederbergland. Ärgster Konkurrent ist der frühere Klassenkamerad der Kovacevic-Elf, Verbandsligist FV Breidenbach. Das Team von Trainer Frank Winkler war 2013 Sieger.

Inzwischen hat der FC Ederbergland mit dem Sieg in 2015 zum vierten Mal den Cup gewonnen. Um ihn endgültig behalten zu können, müsste aber noch ein weiterer Turniersieg her. Denn in den Turnierstatuten ist festgelegt: Nur mit drei Gewinnen in Folge oder insgesamt fünf Turniersiegen geht der Pott ins Eigentum des Siegers über.

Doch dem FCE den Turniersieg streitig machen wollen weitere hochklassige Teams wie Verbandsliga-Aufsteiger VfB Wetter, Aufsteiger und Kreisoberliga-Meister TSV Röddenau, der Kasseler Gruppenligist TSV Altenlotheim oder auch Verbandsliga-Absteiger TSV/FC Korbach.

Ein besonderes Flair verleihen dem Turnier mit 16 Mannschaften, das im K.o.-System gespielt wird, die Lokalderbys oder die Duelle der Topteams mit den „Underdogs“ aus der Kreisoberliga oder Kreisliga.

Im vergangenen Jahr kam der TSV Röddenau bis ins Endspiel, wo die Röddenauer dem FCE mit 1:2 unterlagen. Röddenau startet am Dienstag, 5. Juli, gegen TSV/FC Korbach ins Turnier. Titelverteidiger FCE trifft am Mittwoch, 6. Juli, auf die SG Rosenthal/Roda.

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