Lucas Engel durchlebt im Derby alle Gefühlslagen, die der Fußball bietet

Was war da los? Erst Eigentor, dann Tor und noch Rot

Ernsthausen. Der Fußball bietet Emotionen pur. Noch dazu, wenn es heißt „Derbytime in Ernsthausen“: Im Kellerduell der Kreisliga B tritt am vergangenen Sonntag die SG Ernsthausen/Münchhausen II gegen die SG Wollmar/Frohnhausen II zum Nachbarschaftsduell an. Es läuft aber alles andere als gut für die Heimelf.

Lucas Engel, Mittelfeldspieler der gastgebenden SG-Reserve durchlebte in dieser Partie so ziemlich alle Gefühlslagen, die der Fußball bietet. Engel wurde in der 19. Minute für Joachim Seipp eingewechselt. Nur vier Minuten später trat er zum ersten Mal in Erscheinung, leider war es keine positive Aktion.

Nach einer Flanke über die Abwehr hinweg wollte Engel am langen Pfosten klären, doch landete der Klärungsversuch im eigenen Tor zum 2:0 für die SG Wollmar. „Wir haben insgesamt in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, da passte das ins Bild. In der zweiten Halbzeit wollten wir uns besser verkaufen und zeigen, dass wir es besser können“, erinnert sich der Unglücksrabe.

Lucas Engel

In der 47. Minute traf Lucas Engel dann zum 1:5 per Flachschuss unten rechts ins Eck; damit hatte er seinen Fauxpass wieder gutgemacht. „Naja, die Hoffnung, dass es noch was zu holen gab, hatte ich eigentlich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Aber ein, zwei Treffer wollten wir doch noch erzielen“, erklärt Lucas Engel. Doch bis zum Abpfiff blieb Engel nicht auf dem Feld. „Ich wurde im Mittelfeld recht hart gefoult, daraufhin habe ich mich lautstark beschwert und das Wort Vollidiot kam auch in dem Satz vor“, erzählt er. So sah Engel die Rote Karte.

„Am meisten ärgere ich mich darüber, dass ich mich nicht im Griff hatte und mich nicht beherrschte. Leider werde ich der Mannschaft in den Spielen vor der Winterpause nun fehlen. So ein Derby habe ich noch nicht erlebt“, so Engel. Brauche er auch nicht wieder, zumal das Spiel mit 1:5 verloren ging. (mp) Foto:  mp

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