FCE steht in der zweiten Runde

Fußball-Hessenpokal: FC Ederbergland dreht beim 3:2 gegen Breidenbach spät das Spiel

Der FC Ederbergland steht in der zweiten Runde des Fußball-Hessenpokals: Gegen den Verbandsligakonkurrenten FV Breidenbach setzte sich der FCE mit 3:2 (1:2) durch. Verdient, wie FCE-Trainer Achim Gleim fand: „Wir haben taktisch sehr gut gespielt, einzig zu viele Chancen ausgelassen.“

Duell unter Fluchtlicht: Hendrik Wickert (FC Ederbergland, rechts) gegen den Breidenbacher Alexander Mamro.

Battenberg. Wie angekündigt schonten beide Mannschaften einige Stammkräfte. Im Spiel setzte Ederbergland gegen die Breidenbacher Offensive auf einer Fünferkette. Zudem schaltete die Gleim-Elf mit Lukas Müller und Felix Baum zwei Schaltstellen der Breidenbacher weitgehend aus.

Den besseren Start erwischte der FCE. Nach sieben Minuten schickte Christoph Völker Wolfgang Klaus ein, der jagte fast von der Grundlinie den Ball ins obere kurze Eck – 1:0. Breidenbach hatte zwar durch Tim Strack, der an Torhüter Nils Schneider scheiterte, die Chance zum 1:1 (9.), in der Folge verpasste es der FCE aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Möglichkeiten gab es einige, die größte in der 31. Minute: Völker schickte erneut Klaus, sein Querpass fand Nico Wroblewski, der den Ball direkt auf FV-Keeper Lukas Grebe schoss, den Abpraller setzte Klaus an den Pfosten.

Das bestraften die Gäste vor der Pause mit einem Doppelschlag: Zunächst verlor die FCE-Abwehr das erste Mal Felix Baum bei einer Ecke aus den Augen, der Spielertrainer stand plötzlich völlig frei und köpfte ein (43.). Direkt nach dem Anstoß sprintete Aron Günkel in einen missglückten Pass auf Michael Möllmann – die Partie war binnen weniger Sekunden überraschend gedreht.

Mit der Führung im Rücken verwaltete Breidenbach im zweiten Durchgang den Vorsprung. Die Gäste stellten im Mittelfeld die Räume zu und zwangen den FCE zu vielen langen Bällen. Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware.

Erst mit der Einwechselung von Maxim Zich nahm das Spiel urplötzlich wieder an Fahrt auf. Der FCE-Stürmer vergab in der 77. und 78. Minute bereits zwei große Chancen zum Ausgleich, der nach 80 Minuten gelang: Der FCE konterte, Lamin Kamara flankte auf Zich, der traf per Kopf aus kurzer Distanz. Und es kam noch besser: In der Schlussminute wurde Ingo Miß von Nino Crispino gefoult, den unstrittigen Elfmeter verwandelte Janis Wolff zum 3:2-Erfolg.

„Im Endeffekt ist der FCE-Sieg verdient, weil sie die klareren Chancen hatten“, sagte FV-Spielertrainer Felix Baum und zeigte sich mit Blick auf die Belastung der vergangenen Wochen nicht wirklich unglücklich mit dem Ausscheiden: „Ich bin froh, dass das jetzt rum ist. Sonst wäre es ja noch ein Spiel mehr gewesen.“ (Von Wilfried Hartmann)

Rubriklistenbild: © Jens Kaliske

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