Nach 0:3-Rückstand drehte Trevisi-Elf mächtig auf 

FC Ederbergland mit bitterer 2:4-Niederlage gegen SV Zeilsheim

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Kommt er vorbei? Ingo Miß (Ederbergland, links) gegen Nuh Uslu (Zeilsheim).

Battenberg - Eine bittere, weil überflüssige und unverdiente 2:4 (0:3)-Niederlage musste der FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga gegen den SV Zeilsheim einstecken.

Dabei waren die Schützlinge von Trainer Stefan Trevisi nach zwei schnellen Toren im zweiten Durchgang drauf und dran, einen 0:3-Rückstand aufzuholen.

Dabei haderte der FCE ein ums andere Mal mit Schiedsrichterin Jana Klaaßen aus Bad Wünnenberg. Sie traf zahlreiche umstrittene Entscheidungen auf beiden Seiten und war an zwei Gegentoren des FCE maßgeblich beteiligt. „Die zweite Halbzeit war mit Abstand das Beste, was wir bisher gespielt haben. Schade, dass wir uns nicht belohnt haben“, sagte Trevisi.

Beide Teams spielten von Beginn an mit offenem Visier. Manuel Todt (3.) verpasste früh die Führung. Auf der Gegenseite glänzte FCE-Keeper Dominik Geiss bei einem Kopfball von Konstantin Fujiwara (7.). Dann das 0:1 – Ingo Miß beging ein Foulspiel, der Ball lief dennoch weiter und endete letztlich mit einem Torabschluss von Zeilsheim. Die Schiedsrichterin gab dennoch wegen des Miß-Fouls noch einen Freistoß, dieser wurde vor das Tor gebracht, wo Alexander Mastilovic am höchsten stieg und das 0:1 erzielte (13.).

Auch wenn der FCE weiter Ballbesitzvorteile hatte, gelang den Gästen nach 21 Minuten das zweite Tor, als der FCE-Deckung die nötige Konzentration beim Pass in die Schnittstelle fehlte und sich Yassine Maingad die Chance nicht nehmen ließ. Trevisi stellte auf Dreierkette um. Die Umbaumaßnahme war noch nicht vollständig umgesetzt, da schlug es zum dritten Mal ein. Erneut Mastilovic traf mit einem satten 16-Meter-Flachschuss (27.).

Die Entscheidung war das nicht. Trevisi brachte mit Lamin Kamara und Christoph Völker zwei frische Kräfte, beorderte Maxim Zich zur zweiten Spitze, Valon Ademi spielte hinter den Stürmern. Das hatte nach der Pause schnell Erfolg. Eine Minute nach Wiederanpfiff traf Kapitän Jan Dreher per Kopf nach einer Ademi-Ecke. Sechs Minuten später war das Spiel wieder völlig offen, als erneut Dreher nach Flanke von Kamara mit dem Kopf zur Stelle war – 2:3.

Der FCE drückte nun auf das 3:3. „Zeilsheim gilt als Top-Favorit. Den haben wir nach der Pause an die Wand gespielt“, sagte Trevisi, der Angriff auf Angriff in Richtung des Zeilsheimer Tores rollen sah. Die Fans waren begeistert, nur Klaaßen spielte nicht mit. Erst verschonte sie Janis Wolff, der nach einer Notbremse nur Gelb statt Rot sah (83.). Drei Minuten später stieß Josef Sultani Wolff um. Alle warteten auf den Pfiff, nur Sultani nicht, der das 4:2 erzielte – eine Fehlentscheidung. „Ein klares Foul“, gab an der Seitenlinie Zeilsheims Trainer Sascha Amstätter zu.

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