Torhüter Geiss hält hervorragend, Torjäger Todt trifft 

FC Ederbergland siegt mühsam mit 3:2, enttäuscht aber gegen den Tabellenletzten

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Schräglage: Ederberglands Maxim Zich (rechts) im Zweikampf mit Milos Milosevic.

Allendorf - Dank eines überragenden Dominik Geiss im Tor und eines Doppelschlags von Manuel Todt (68., 69.) siegte der FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga mit 3:2 (1:2) gegen Schlusslicht SV Bauerbach.

Aber: „Unverdienter kann man nicht gewinnen“, sagte Stefan Trevisi, Trainer des FC Ederbergland. Er war trotz der gewonnenen drei Punkte außer sich vor Enttäuschung. Denn: Die von ihm geforderte Galligkeit fand zu keinem Zeitpunkt statt.

Es lief die 68. Minute. Mittlerweile setzte kaum einer der 90 Zuschauer auch nur einen Cent auf einen FCE-Sieg, als ein Pass von Simon Mitze in die Tiefe zu Manuel Todt kam, der sich zum 2:2 nicht lange bitten ließ. Eine Zeigerumdrehung später war Todt erneut am Strafraum in Ballbesitz und zog flach zum 3:2 ab. Die Bauerbacher verstanden die Welt nicht mehr. Sie stellten das bessere Team.

Doch von Beginn an: Bereits nach 55 Sekunden hätte es im Kasten von Dominik Geiss einschlagen können. Doch der Keeper des FCE parierte großartig gegen Manuel Brehm, Mittelstürmer der Gäste. Zwei Minuten später sauste ein Kopfball von Hendrik Wickert nach einer Ecke am Gästetor vorbei. Das Tempo war hoch und ließ einiges erhoffen. Doch nach zehn Minuten verflachte die Partie. Die Laufbereitschaft des FCE ließ zu wünschen übrig. Auf der Gegenseite rettete erneut Geiss bei einer Doppelchance von Brehm und Mirko Freese hervorragend (20.). Wie aus dem Nichts dann die FCE-Führung, als Tim Biesenthal eine Direktabnahme aus 16 Metern ins Tor setzte. Von nun an fand der FCE nur bedingt statt. Bauerbach diktierte das Spiel. Spielerisch leicht gelang es den Marburger Vorstädtern in der 30. Minute Brehm im Strafraum anzuspielen, der sich dieses Mal die Chancen zum Ausgleich nicht nehmen ließ. Dann gelang es den Gästen erneut, spielerisch locker das Leder in den Strafraum zu bringen (44.), wo Schwarz das 1:2 markierte.

Auch der Pausenwechsel (Muadi für Kamara) änderte nichts an der katastrophalen Ederbergländer Leistung. Selbst nach Todts Toren gewann der FCE nicht an Sicherheit. Den Zuschauern blieb nur Kopfschütteln.

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