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Derbyzeit: FC Ederbergland beim VfB Marburg voll gefordert

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Louis gegen Louis: Ederberglands Louis Wickenhöfer (rechts) gegen den Marburger Louis Preisig.
Louis gegen Louis: Ederberglands Louis Wickenhöfer (rechts) gegen den Marburger Louis Preisig. © Wilfried Hartmann

Für den FC Ederbergland ist die Mutter aller Derbys, wenn der VfB Marburg der Gegner ist. Am Donnerstag 8. September, 19 Uhr, wird dieses Aufeinandertreffen wieder angepfiffen, diesmal im Stadion an der Gisselberger Straße in Marburg.

Nach dem etwas wackeligen Start und dem ebenso wackeligen Sieg am Wochenende gegen Walluf (3:2 in der 94. Minute), steht nun der bisher dickste Brocken im Weg. Der VfB hat sich vor der Saison mit namhaften Spielern (Arifi, Freese, Dinler, Da Silva) verstärkt. Bisher ungeschlagen wollen die Unistädter diesen Nimbus auch gegen den FCE halten.

FCE-Trainer Christian Hartmann wird nicht müde, die starken Eigenschaften des kommenden Gegners hervorzuheben: „Da ist eine gute Mischung aus Erfahrung, jugendlicher Frische und viel Tempo in der Mannschaft. Bei uns muss es schon bis zum Maximum stimmen. Dann können wir auch dem VfB Marburg das Leben schwer machen.“

Basics müssen stimmen

Vor einer bestimmten Taktik schüttelt Hartmann den Kopf: „Die Basics müssen stimmen. Die muss man wollen. Wir haben beim 0:2-Rückstand gegen Walluf gesehen, was passiert, wenn plötzlich Laufbereitschaft, Hinterlaufen oder tiefe Läufe gemacht werden. Dann entstehen auch Ecken oder Freistöße. Machen wir gegen Marburg so viele Fehler wie in der ersten Halbzeit gegen Walluf, können wir schnell in Rückstand geraten.“

Den zu verhindern wird Hartmann gemeinsam mit seinem Kollegen Christian Behle wohl mit der gleichen Anfangself versuchen. Da Benedikt Schneider in der U 23 zu überzeugen wusste, dürfte der auf der Bank Platz nehmen, ebenso wie sein Bruder Hannes, der viel Geschwindigkeit mitbringt und zuletzt gut trainiert hat. Viel Geschwindigkeit bringt auch Moritz Graw mit. Sein Manko: Er denkt zu wenig defensiv. Bringt er das noch ein, dürfte er aus der Mannschaft kaum wegzudenken sein.

Ist Knoten geplatzt?

Auf dem Weg nach oben ist auch Felix Nolte, dessen Fitness sich bessert, aber noch nicht auf dem Level ist, auf das der Bottendorfer selbst hin will. Was beim FCE aber alle hoffen, ist, dass der Knoten bei Maxim Zich nach seinen beiden Toren gegen Walluf geplatzt ist. „Wenn Maxim gut drauf ist, tut uns das allen gut“, weiß Hartmann aus dem Innenleben der Mannschaft zu berichten.

„Walluf hat die von uns zugelassenen Lücken gut bespielt. Diese Lücken dürfen wir Marburg nicht lassen. Und nach vorn müssen wir uns auch auf jeden verlassen können, nicht nur auf zwei oder drei Spieler.“ (Wilfried Hartmann)

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