Fußball-Verbandsligist stellt die Weichen für 2020/21 in Zeiten der Krise 

FC Ederbergland  wartet mit zehn Neuzugängen für die neue Saison auf

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Wird er der neue Torjäger? Vom VfB Wetter kehrt Maximilian Muth zum FC Ederbergland zurück.

Allendorf/Eder - Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland war in den vergangenen Wochen fleißig und hat die Weichen für die neue Saison gestellt. Zehn Neuzugänge wurden gemeldet. 

„Wir führen zwar noch einige Gespräche, aber im Großen und Ganzen haben wir den Kader für die kommende Saison unter Dach und Fach“, sagte Christian Hartmann nicht ohne Stolz bei der Vorstellung der Neuzugänge. Der Teammanager hat arbeitsreiche Tage hinter sich.

Zehn Kicker schließen sich nach aktuellem Stand den Ederbergländern an oder rücken in den Seniorenbereich hoch. Dabei ist Hartmann froh, dass es gelungen ist, mit Lucas Knebel (Innenverteidiger), Felix Paul (6er), Lucas Altmann (universell defensiv), Lukas Hollenstein (Torwart), Moritz Graw (Mittelfeld) und Dylan Schengel (Mittelfeld) sechs Spieler aus der aktuellen A-Jugend in den Seniorenbereich zu integrieren.

„Über kurz oder lang werden wir sie in der ersten Mannschaft sehen. Das hängt auch von ihrem Ehrgeiz und ihrer Geduld ab. Schließlich ist auch unsere zweite Mannschaft in der Gruppenliga noch immer eine große Herausforderung. Hier kann man sich empfehlen“, ergänzt Wolfgang Werth vom Sportvorstand.

Als echte Verstärkungen dürfen drei weitere Neuzugänge betrachtet werden. Vom VfB Wetter wurde Maximilian Muth geholt. Der 1,91 Meter große Hüne soll Manuel Todt in der Mittelstürmerposition ersetzen. Todt geht, wie bereits vor Wochen angekündigt, zu seinem Heimatverein FC Nuhnetal.

Muth hatte bereits in der Jugend drei Jahre beim FCE bis zur A-Jugend gespielt, kann also auch als Eigengewächs betrachtet werden. „Der Kontakt war nie abgerissen. Und in den Gesprächen mit meinem alten Trainer Christian Behle und auch mit Christian Hartmann entstand ein gutes Gefühl“, sagte der Neuzugang bei seiner Vorstellung. Der FCE hatte bereits vor einem Jahr sein Interesse an Muth bekundet, hatte aber beim Industriemechaniker aus Oberndorf gegenüber dem VfB Wetter das Nachsehen.

Ein alter Bekannter aus Wetter stößt wieder zum FCE: David Koch. Der Defensivallrounder will es noch einmal höherklassig wissen. Zuletzt war er als Spielertrainer in Kleinseelheim tätig. Koch brennt auf den Start: „Ich freue mich auf die Arbeit mit dem Ball. Immer nur laufen wird man leid.“

Auch ein lang gehegter Wunsch des FCE ging diesmal in Erfüllung. Aus Bad Berleburg stößt Benedikt Schneider zu den Ederbergländern. Ihm ist nicht zuletzt die Organisation im Spielaufbau im zentralen defensiven Mittelfeld zuzutrauen. Vom Gruppenligisten TSV Röddenau hat Nico Wroblewski den Weg nach Allendorf und Battenberg gefunden. „Ich habe mich über die Anfrage gefreut und will meine Chance nutzen.“ Wroblewski agiert im offensiven Mittelfeld. Hier muss schließlich die Stelle von Valon Ademi (Fernwald) ersetzt werden.

Neben Ademi und Todt verlassen zudem Marco Kovacevic (Biedenkopf), Dominik Gerbracht (Grafschaft), Pascal Sochiera (studiert in Köln) und Drancy Muadi (Berleburg) definitiv den FCE. „Auch hier sind noch nicht alle Gespräche zu einem Abschluss gekommen“, sagt Hartmann. Es ist also noch gut möglich, dass noch Spieler dem FCE den Rücken kehren.

Unterdessen war es nicht einfach, die Verpflichtungen zu terminieren. „Wir wissen nicht, wann die neue Saison beginnt und wann sie endet. Deshalb haben wir uns an die bisherigen Regularien gehalten“, erklärt Hartmann.

Der Beginn des Trainings ist auch für den neuen Trainer Achim Gleim (Gemünden) noch ein Buch mit sieben Siegeln. „Mit dem eigentlichen Mannschaftstraining will ich fünf Wochen vor Saisoneröffnung starten. Davor sollen aber noch die konditionellen Grundlagen gelegt werden. Ich setze darauf, dass die Vereine rechtzeitig über den Saisonstart informiert werden.“

Mit dem Kader ist Gleim zufrieden. „Ich freue mich auf die Arbeit mit den Spielern“, erklärt der einstige Klassetorwart, nicht wissend, ob die Vorbereitung nur aus Training oder auch aus Testspielen besteht.

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