Fußball-Verbandsligist mit Auswärtsspiel am Freitagabend

FC Ederbergland will Langenaubach nicht unterschätzen

+
Im Hinspiel überwand er Langenaubachs Torhüter Viktor Melcher drei Mal: FCE-Torjäger Manuel Todt.

Battenberg. Ungewohntes Freitagabend-Spiel für den FC Ederbergland: Der heimische Fußball-Verbandsligist tritt am Freitag beim SSV Langenaubach an. 

Der FC Ederbergland will das Jahr 2019 mit einem Sieg beenden – es wäre der vierte in Serie, mit dem sich das Team in der Fußball-Verbandsliga Mitte zur Winterpause gut positionieren könnte. Um 19 Uhr wird die Partie in Langenaubach angepfiffen.

Ein Sieg beim Tabellenvierzehnten wäre mit Blick auf die Tabelle Gold wert. Bis auf den FCE treten die Top-Fünf der Liga im direkten Duell gegeneinander an. Waldbrunn empfängt zum Spitzenspiel Verfolger Zeilsheim, der Tabellendritte Gießen II den Fünften Eltville. Im besten Fall könnte der FCE nach Punkten mit dem Tabellenzweiten gleichziehen.

Der Ederbergländer Trainer Stefan Trevisi sieht seine Mannschaft gegen Langenaubach zwar als Favorit, warnt aber dennoch: „Wir haben uns gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel oft genug schwer getan.“

40 geschossene Tore in 19 Spielen zeugen von Qualität in der Offensive, die auch Trevisi nicht entgangen sind: „Nach vorn ist Langenaubach stark. Überhaupt stehen gute Fußballer beim SSV auf dem Feld. Etwas verwundert bin ich schon über den 15. Tabellenplatz. Ich habe sie weiter oben erwartet.“ Die schlechte Bilanz sorgte Anfang November für Konsequenzen, Trainer Tobias Danecker trat nach dem 1:2 bei Schlusslicht Weyer zurück. Mittelfeldspieler Florian Schwarz übernahm interimsweise, konnte bislang das Ruder aber nicht herumreißen, auch wenn beim 0:0 gegen Zeilsheim ein Achtungserfolg gelang. 

Dass die Langenaubacher Abwehr nicht immer sattelfest ist, zeigt sich an 47 Gegentoren – vier fing sich das Team im Hinspiel (2:4). Im August war Manuel Todt der Gewinner des Spiels, als ihm nach der Pause drei Tore gelangen. Auch diesmal könnte der Toptorjäger der Liga wieder das Zünglein an der Waage sein.

„Nach vorn gelingt uns eigentlich immer ein Tor“, sagt Trevisi, der verhalten beginnen will, „um Langenaubach nicht in die Karten zu spielen“. Zwar hat der FCE die Stärke auch einmal einen Rückstand umzubiegen. Einen Vorsprung erarbeiten und dann den Gegner, der kommen muss, auskontern, wäre Trevisi natürlich lieber. Geduld ist also gefragt, Geduld, die die Mannschaft zuletzt beim 4:1 über Schwanheim zeigte, als lange Zeit Rasenschach angesagt war.

Mit Blick auf die Aufstellung kann Trevisi wieder auf beinahe den gesamten Kader zurückgreifen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.