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FCE beendet mit 4:1 Marburgs Siegesserie

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Von: Wilfried Hartmann

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Marburgs Moritz Rechmann (links) will Ederberglands Ingo Miß vom Ball fern halten. Der FCE setzte sich in der Partie gegen Marburg durch.
Zur Seite Marburgs Moritz Rechmann (links) will Ederberglands Ingo Miß vom Ball fern halten. © Wilfried Hartmann

Aufgeholt: Der FC Ederbergland ist bis auf drei Punkte an den Spitzenreiter Steinbach II in der Fußball-Verbandsliga herangerückt. Das Team von Christian Behle und Christian Hartmann schlug eine letztlich körperlich nachlassende Mannschaft des VfB Marburg verdient mit 4:1 (2:1).

Bei den Unistädtern riss die Serie der ungeschlagenen Spiele in 2022. „Ich muss der Mannschaft mein Kompliment aussprechen. Nach den Englischen Wochen mit langen Auswärtsfahrten über 90 Minuten hinweg eine solche konzentrierte Leistung abzurufen, ist schon großartig“, sagte Christian Hartmann.

Bereits nach zwei Minuten hatte der FCE eine Doppelchance: Nach der Vorarbeit des abermals prächtig agierenden Ahmad Ibrahim scheiterte Maxim Zich am Gästeschlussmann Lorenz Purbs. Den Abpraller setzte Moritz Graw über das Tor. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches, aber chancenarmes Spiel. Zu groß war der Respekt von beiden Teams vor dem Gegner. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam das Leder zum Ex-Ederbergländer Nikola Novakov, der nach seinem Eindringen in den Strafraum FCE-Keeper Nils Schneider keine Chance ließ (31.).

„Wir haben vor dem Gegentor gut gespielt und auch danach“, sah Hartmann Novakovs Treffer als so etwas wie einen Schönheitsfleck an. Tatsächlich zeigte sich die Heimelf keineswegs geschockt, sondern legte noch eine Schippe drauf. Nur vier Minuten nach dem Rückstand besorgte Ibrahim den Ausgleich, als er per Lupfer Purbs überwand. Als zwei Minuten vor der Pause Ingo Miß Maxim Zich bediente und der zur 2:1-Pausenführung traf, kippte das Spiel endgültig zugunsten der Ederbergländer. „Wir waren mental und körperlich nicht in der Verfassung, hier etwas mitzunehmen. Die Jungs haben über Wochen geliefert. Heute hat es dann vor allem in der zweiten Halbzeit gefehlt“, fand Marburgs Trainer Steffen Rechner eine Erklärung für das 4:1.

Es waren gerade einmal vier Minuten im zweiten Abschnitt gespielt, als Moritz Graw seine Aufstellung rechtfertigte: Der Youngster trieb den Ball von der Mittellinie an durch die gegnerischen Reihen, bediente Zich, der zum 3:1 traf. Auch in der Folgezeit waren es immer wieder die Tempodribblings von Graw, die den kräftemäßig nachlassenden Gästen Sorge bereiteten. Als in der 64. Minute die Entscheidung in Person von Benedikt Schneider, der sich im Strafraum durchsetzte und auch noch den Ball an Purbs vorbei spitzelte, das 4:1 gefallen war, war die Messe gelesen. Beide Mannschaften schalteten zurück und ließen das Spiel austrudeln. „Marburg war nicht zu Unrecht in 2022 ungeschlagen. Wir haben bereits in der ersten Halbzeit durch zahlreiche tiefe Läufe für Gefahr gesorgt und vieles, was gegen Pohlheim nicht so gut lief, richtig gemacht“, sagte Hartmann abschließend.

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