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FCE hat noch eine Rechnung mit Bauerbach offen

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Von: Wilfried Hartmann

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Der Ederbergländer Maxim Zich (links) versucht, den Ball gegen den Bauerbacher Felix Hartmann-Pfeffer zu behaupten.
Szene aus dem Hinspiel: Der Ederbergländer Maxim Zich (links) versucht, den Ball gegen den Bauerbacher Felix Hartmann-Pfeffer zu behaupten. © Wilfried Hartmann

Noch vier Spieltage bis zur Sommerpause für den FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga Mitte. Es scheint sehr unwahrscheinlich, dass die FCE-Kicker in dieser Zeit noch den Fünf-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter TSV Steinbach II aufholen. Dennoch sind die Spieler heiß auf ein siegreiches Finale. Kein Punkt soll mehr abgegeben werden.

Allendorf/Eder - Zu Gast am Mittwoch (20 Uhr, SVA-Sportpark) ist nun der SV Bauerbach. Ein Gegner, gegen den der FCE etwas gutzumachen hat. Lange Zeit hatte man im Hinspiel 1:0 geführt, ehe zwei späte Gegentreffer und ein Platzverweis gegen Kevin Vidakovics die Ederbergländer mit langen Gesichtern dastehen ließen.

Bauerbach hat gegen den FCE seit Jahren gut ausgesehen, ist so etwas wie der Angstgegner. Dazu benötigen die Marburger Vorstädter auf dem drittletzten Tabellenplatz im Abstiegskampf jeden Punkt. Vergangenes Wochenende verspielte der SVB im Heimspiel gegen Waldbrunn einen Heimsieg. Bis zur 90. Minute führte man 2:0, ehe man sich in der Nachspielzeit noch zwei Gegentreffer zum 2:2 fing.

„Wir werden wieder gegen eine Mannschaft antreten, die tief stehen wird und versucht, über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen“, ahnt Trainer Christian Behle. „Mit Guilherme Appel Prestes da Siva und Paul Jura sind die Bauerbacher nach vorn brandgefährlich.“ 64 geschossene Tore belegen Behles Beobachtungen. Allerdings hat der SVB auch schon 87 Mal ins eigene Netz gegriffen, was den derzeitigen Abstiegsplatz erklärt. „Es wird sehr wichtig sein, bei Ballverlust hinter den Ball zu kommen und ein effektives Gegenpressing aufzubauen“, sagt Behle.

Die Anfangsformation gab Behle noch nicht bekannt. Wahrscheinlich ist, dass Kevin Vidakovics wieder in der Innenverteidigung spielt und Janis Wolff neben Christoph Völker auf die Sechser-Position vorrücken. Fehlen wird noch immer Wolfgang Klaus (Zehenprellung). Aktuell spricht auch nichts gegen einen Starteinsatz von Valon Ademi und dem Siegtorschützen gegen Waldgirmes II, Lucas Altmann. Beide Flügelspieler hatten nach ihrer Einwechselung in der zweiten Halbzeit gegen Waldgirmes II das Spiel belebt. Bleiben Ahmad Ibrahim und Maxim Zich verletzungsfrei, würden Nico Wroblewski und Ingo Miß wahrscheinlich auf der Bank Platz nehmen.

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