FUSSBALL-VERBANDSLIGA MITTE

FC Ederbergland vor Spitzenspiel: Tabellenvierter Marburg kommt nach Allendorf

Wird er rechtzeitig wieder fit? Maxim Zich (rechts), Stürmer des FC Ederbergland, hier in der Vorsaison gegen den Marburger Maximilian Eidam. Archiv
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Wird er rechtzeitig wieder fit? Maxim Zich (rechts), Stürmer des FC Ederbergland, hier in der Vorsaison gegen den Marburger Maximilian Eidam.

Das nächste Spitzenspiel steht dem Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland am Samstag, 20. November, ab 15 Uhr im Sportpark Allendorf ins Haus. Zu Gast sind die Sportfreunde BG Marburg.

Allendorf/Eder - SF/BG Marburg liegt mit sechs Punkten Rückstand auf den FCE in Lauerstellung auf Platz vier der Verbandsliga Mitte.

„Marburg kann also mit einem Sieg bis auf drei Zähler an uns herankommen“, deutet Trainer Christian Behle an, dass die Universitätsstädter in Allendorf mehr gewinnen als verlieren können. Die Marburger bringen viel Potenzial mit. Nicht zuletzt gelang ihnen vor zwei Wochen ein Punktgewinn bei Spitzenreiter Steinbach II.

„Marburg ist eine ausgesprochen gute Kontermannschaft“, weiß Behle. Mit 33 geschossenen Toren haben die Männer vom Zwetschgenweg exakt so viele Treffer zu verzeichnen wie der FCE. „Mit Milano Michel, Sascha Huhn und Clemens Haberzettl ist da viel Tempo und Power im Spiel nach vorn. Außerdem ist da noch Dominik Karge.“ Der ist ein alter Bekannter, der Mittelfeldspieler hat einen Großteil seiner Karriere beim FCE verbracht und organisiert nun das Spiel der Marburger.

Nicht in Konter laufen

„Wir sind sicherlich gefordert, das Spiel zu machen und dürfen dabei nicht in Konter laufen, sondern müssen bei Ballverlust sofort wieder hinter den Ball kommen“, ahnt Behle den Spielverlauf. Beim Gegentor zuletzt in Gießen hat der FCE gemerkt, wie es ist, wie schnell es hinten klingeln kann, wenn man im Umschaltspiel schläft. Fehlen wird den Marburgern in jedem Fall Maximilian Eidam, der vor einer Woche beim 3:0 gegen Walluf die Rote Karte.

Aber auch beim Gastgeber wird es einige Vermisste geben. So bleibt das seit Wochen anstehende Stürmerproblem. Sollten es Benedikt Schneider oder Maxim Zich in den Kader schaffen, darf man nur von einem Kurzeinsatz ausgehen. Das Trainerduo Behle/Hartmann lässt die vergangenen Spiele Revue passieren und strickt sich einen Angriff zusammen, der den Gästen Kopfzerbrechen bereiten soll.

Keine Änderung in Defensive

Nach hinten wird sich wohl nichts ändern, auch wenn das Knie von Innenverteidiger Kevin Vidakovics noch Probleme bereitet. Diesbezüglich sehnt der Innenverteidiger die Winterpause herbei. Dominik Karge wird sicherlich die Bekanntschaft von Christoph Völker und Janis Wolff machen, während sich auf Außen Wolfgang Klaus und Louis Wickenhöfer auf rassige Laufduelle einstellen dürften. Es ist also gegen den Tabellenvierten angerichtet.

Tabellarisch sind die Vorgaben für die Gastgeber klar: Soll der Traum von der Meisterschaft weiter geträumt werden, darf zunächst bis Weihnachten kein Punkt mehr verloren gehen. (Wilfried Hartmann)

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