Freitag Abend gegen Kinzenbach soll ein Sieg her

FC Ederbergland will Fehlstart in der Fußball-Verbandsliga Mitte vermeiden

Für den FC Ederbergland geht es derzeit Schlag auf Schlag. Drei Tage nach dem Sieg im Kreispokalfinale in Laisa (4:1) steht für den Fußball-Verbandsligisten am heutigen Freitag das Heimspiel gegen die SG Kinzenbach auf dem Programm. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in Allendorf.

Heimsieg soll her: Der FCE um Hendrik Wickert, hier in der vergangenen Saison beim Kopfball gegen Kinzenbach-Torhüter Dominik Wagner, will am Freitag anders auftreten als beim 3:4 in Breidenbach.

Allendorf/Eder - Seit Mitte August sind für den FCE englische Wochen der Normalfall – und das wird bis Mitte Oktober so weitergehen. Die Belastung ist groß und was Trainer Achim Gleim im Moment vermisst „sind zwei Wochen, in denen wir richtig trainieren können. Am Montag haben wir an den Torabschlüssen gearbeitet, am Passspiel und am Zweikampfverhalten, Dienstag war das Pokalspiel in Laisa, am Donnerstag steigt die Regeneration im Training. Die Physioabteilung hat dann alle Hände voll zu tun“, erklärt Gleim, dessen Team auch noch die erste Hauptrunde des Hessenpokals Ende September bevorsteht.

Heute Abend geht es für den FCE darum, einen Fehlstart in der Liga zu vermeiden. Gegner Kinzenbach holte zuletzt dank eines Tores kurz vor Schluss beim 3:3 gegen SF BG Marburg einen Punkt – dreimal lag das Team in Rückstand.

Ein Zeichen, dass die Moral bei den Gästen stimmt. Eine ähnliche Einstellung will Gleim auch bei seiner Mannschaft sehen: „Ich erwarte die Bereitschaft, dass jeder für seinen Mitspieler da ist. Jeder muss als Mannschaft denken und sich nicht damit beschäftigen, die Fehler bei seinen Mitspielern zu suchen. Die Mentalität muss sich verändern. Nach dem Ausgleich in Breidenbach war es, als hätte jemand den Stecker gezogen. Wir kamen wieder ins Spiel und nach dem Rückstand gingen die Köpfe wieder runter.“

Doch auch taktisch und auch personell sieht Gleim Handlungsbedarf: „Es wird Veränderungen geben, aber nicht viele“, deutet er an, seine Konsequenzen aus dem 3:4 zum Auftakt zu ziehen. Nach hinten soll mehr Kompaktheit dadurch entstehen, dass die „Achter“ – in Breidenbach Ingo Miß und Nico Wroblewski - sich neben den „Sechser“ schieben und so die Zentrale dichtmachen. Dass das Spiel nach vorn mit mehr Präzision und mehr Schnelligkeit vonstattengehen muss, versteht sich von selbst.

Zu ungenau und in letzter Konsequenz auch zu durchsichtig waren die Passfolgen in Richtung gegnerisches Tor. Folge waren Fehlpässe, wie man sie lange nicht beim FCE gesehen hatte. Eine kompaktere Arbeit nach hinten soll auch helfen, lange Bälle der betont defensiv agierenden Kinzenbacher auf den lang aufgeschossenen Henrik Keller zu klären. Beim 4:1-Sieg in Kinzenbach vor einem Jahr gelang dies mit der Innenverteidigung Hendrik Wickert/Janis Wolff.

Auch diesmal ist das eine mögliche Kombination, zumal Wickert als Sechser in Breidenbach nicht seinen besten Tag hatte. Hier scheint eher Christoph Völker für die Abräumarbeit vorgesehen. Sollte hier eher ein Spielgestalter verlangt werden, steht der genesene Neuzugang Benedikt Schneider Gewehr bei Fuß.

Auch Simon Mitze meldet sich wieder einsatzfähig. Er kann hinten rechts, im defensiven Mittelfeld, als auch aus der Außenbahn antreten. Da steht aber auch Burak Yavuz vor einem weiteren Einsatz, da Allrounder Wolfgang Klaus wegen eines privaten Termins fehlt. Somit stehen als Dauerverletzte nur noch Lamin Kamara (Wade) und Fabian Mohr (Patellasehne) in der Warteschleife.  

Rubriklistenbild: © Wilfried Hartmann

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