Tischtennis-Hessenligist muss Ausfall einer Spielerin verkraften

SV Rennertehausen holt mit 7:7 beim Schlusslicht in Eschwege einen Punkt 

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Siegreiches Rennertehäuser Doppel: Jessica Engelbach (rechts) und Nina Klaus-Materna in Aktion. Danach musste Klaus-Materna erkrankt passen.

Mit einem Punkt im Gepäck kehrten die Tischtennis-Damen des SV Rennertehausen vom letzten Spiel des Jahres in der Hessenliga zurück.

7:7 hieß es am Ende beim Tabellenletzten Eschweger TSV.

Im Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag machte der kurzfristige Ausfall von Nina Klaus-Materna wegen eines Infekts den Sieghoffnungen der Rennertehäuser Damen früh einen Strich durch die Rechnung. Zwar trat Klaus-Materna im Doppel an, doch dann im Einzel fiel die Nummer eins des SVR aus.

„Wir waren von Ninas Ausfall schon sehr geschockt“, sagte Mannschaftsführerin Melanie Landau. „Dadurch sind wir nie so richtig ins Spiel gekommen. Daher können wir mit dem Punkt gut leben. Es ist ja nur Sport. Der Vorfall macht deutlich, dass es wichtigeres gibt im Leben“, so Landau weiter.

Guter Beginn

Begonnen hatte es gut für den SV Rennertehausen, beide Doppel wurden gewonnen. Ute Ernst und Melanie Landau gewannen ihr Doppel glatt in drei Sätzen. Mehr kämpfen mussten hingegen Klaus-Materna und Engelbach, die nach fünf Sätzen die Oberhand behielten. Ute Ernst und Jessica Engelbach mussten sich ihren Gegnerinnen geschlagen geben, einzig Melanie Landau punktete im ersten Durchgang für den SVR. Sehr unglücklich war die Niederlage für Engelbach im fünften Satz mit 11:9.

Besser lief es im zweiten Durchgang: Erst drehte Ute Ernst einen 0:2-Satzrückstand noch und gewann ihr Einzel. Dann ließen Landau und Engelbach weitere Siege folgen. So stand es nach der zweiten Runde 6:4 für das Rennertehäuser Quartett.

Glatter Dreisatz-Sieg

In der Schlussrunde gingen die nächsten drei Punkte allerdings an die Gastgeberinnen. Und so lag man vor dem letzten Einzel mit 7:6 im Hintertreffen. Hier aber behielt dann Ute Ernst die Nerven und sicherte ihrer Mannschaft mit einem glatten Dreisatz-Sieg das 7:7.

Für die SVR-Damen ist damit die Vorrunde beendet. Mit Platz fünf steht der SVR hervorragend da und hat im neuen Jahr alle Möglichkeiten, den Klassenerhalt frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen.

Von Michael Paulus 

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