Frankenberg: Vereine wollen keine A-Liga mit Biedenkopf

Ein Aufeinandertreffen zwischen Frankenberger und Biedenkopfer Klubs gab es im Juni 2016 zuletzt in der Relegation: beim Luftduell zwischen Steffen Schäfer (Hartenrod) und Eduard Bartel (vorn) von der SG Oberes Edertal. Foto:  Kaliske

Frankenberg. Gegen eine gemeinsame Fußball-A-Liga mit dem Kreis Biedenkopf haben sich die Frankenberger Vereine am Freitag mit deutlicher Mehrheit ausgesprochen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sagten Vertreter von zwölf Vereinen auf einer extra zu diesem Thema vom Frankenberger Kreisfußball-Ausschuss einberufenen Sitzung klar Nein zu einer A-Liga Frankenberg/Biedenkopf, die ohnehin erst in der Saison 2018/19 hätte Realität werden können.

„Wir würden Biedenkopf damit zwar einen Gefallen tun, aber so richtig viele Vorteile für uns habe ich aus unserer Diskussion nicht herausgehört“, sagte der Vertreter des TSV Bromskirchen. Dafür erntete er lautes Tischklopfen. „Biedenkopf ist für uns die schlechteste Option. Wir sind klar dagegen“, sagte der Vertreter des TSV Gemünden. Eine von deutlichen Absagen weiterer elf Vereine.

„Die überwiegende Ansicht heute Abend ist, dass eine gemeinsame A-Liga mit Biedenkopf nicht gewünscht wird“, sagte Friedhelm Weinreich nach 50 Minuten sachlicher Diskussion. „Das akzeptieren wir vom Kreisfußballausschuss, gegen euren Willen werden wir das nicht machen“, stellte der Frankenberger Kreisfußballwart klar.

Mehr lesen Sie in der Montagsausgabe der Frankenberger Allgemeinen.

Von Hans Dreier

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