1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Waldeck-Frankenberg

SV Ernsthausen verpasst Sprung in die Hessenliga knapp: Fünf Ringe fehlen zum Aufstieg

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Friederike Weiler

Kommentare

Den Aufstieg in die Hessenliga nur knapp verpasst hat der SV Ernsthausen mit (von links) Paul Engel, Paulina Dippel, Florian Cronau und Mika Engel. Das Team tritt also weiterhin in der Oberliga an.
Den Aufstieg in die Hessenliga nur knapp verpasst hat der SV Ernsthausen mit (von links) Paul Engel, Paulina Dippel, Florian Cronau und Mika Engel. Das Team tritt also weiterhin in der Oberliga an. © Bernd Engel

Beim Aufstiegswettkampf in Frankfurt zur Luftgewehr-Hessenliga, der höchsten Landesklasse, hat die Mannschaft aus Ernsthausen den Aufstieg nur ganz knapp verpasst.

Ernsthausen - Lediglich fünf Ringe fehlten am Ende dem SV Ernsthausen, um einen der drei Startplätze für die Hessenliga zu sichern.

In der Hessenliga sind das Team vom SC Kleinlinden, das sich deutlich mit 1558 Ringen vor dem SSV Großenhausen (1532) und dem SV Meckbach (1529) durchsetzte. Auf Rang vier folgte dann mit 1524 Ringen der SV Ernsthausen, für den Paulina Dippel (382), Florian Cronau (381) sowie Mika (381) und Paul Engel (380) antraten, Fünfter wurde der SV Tell Haßloch (1522). „Es war bis zum Schluss spannend, weil bis auf Kleinlinden alle Teams dicht zusammen lagen“, sagte Mannschaftskapitän Florian Cronau und fügte an: „Kleinlinden hat ein Topergebnis erzielt, das war für uns völlig unerreichbar. Aber der Rest lag nur ein paar Ringe auseinander, da hat am Ende einfach die Tagesform entschieden.“

Große Portion Anspannung

Schließlich war auch eine große Portion Anspannung, Nervosität und Druck mit dabei. „In so einer Situation ist man ja nicht täglich“, so der 37-jährige Cronau. „Wir sind auch etwas unter unserem Saisondurchschnitt geblieben, der bei uns um die 1530 Ringe liegt. Das hätte am Ende also für den Aufstieg gereicht. Wir waren nicht weit davon entfernt.“

Wegen eines Elektronikfehlers sah es sogar zwischenzeitlich so aus, als ob der Sprung in die Hessenliga gelungen sei. „Bei der Auswertung ist ein kleiner Fehler unterlaufen, denn ein Ergebnis von Kleinlinden fehlte, daher dachten wir kurzzeitig, den Aufstieg geschafft zu haben. Erst während der Ergebnisverkündung wurde noch einmal nachgerechnet und dann lagen wir eben doch auf Platz vier. Trotzdem haben wir dann kein Trübsal geblasen“, sagte Florian Cronau und fügte an: „Wir waren auch nicht enttäuscht, weil wir nicht aufgestiegen sind. Wir haben uns eher geärgert, dass es am Ende nur fünf Ringe waren, weshalb es mit dem Aufstieg nicht geklappt hat. Aber so ist es eben.“

Jetzt eben wieder Oberliga

Jetzt heißt es also erneut angreifen: „Wir werden wieder in der Oberliga an den Start gehen und alles daran setzen, wieder zu gewinnen, damit wir nächstes Jahr erneut am Aufstiegswettkampf teilnehmen können. Das ist unser Ziel“, sagt Florian Cronau. Daher wird die Saisonvorbereitung ähnlich wie im vergangenen Jahr laufen. „Wir sind ganz zuversichtlich, die letzte Saison hat ja auch gut geklappt.“ Auch an der Teamaufstellung wird sich nichts ändern, lediglich eine weitere Person könnte hinzukommen, mit der bereits für die Hessenliga geplant wurde. „Ich gehe davon aus, dass wir mit fünf Leuten in die Saison gehen werden, damit wir auch etwas flexibler sind und einen Ersatzschützen haben.“

Die neue Saison startet Anfang Oktober, vorher stehen noch Bezirks-, Hessen- und Deutsche Meisterschaften an. „Daher werden wir erst einmal im Training bleiben und gucken, wie es mit den Qualifikationen für die Meisterschaften aussieht. Zwischendrin machen wir aber sicherlich auch noch mal ein paar Wochen Pause, bevor es dann im August, also gut zwei Monate vor dem Saisonstart, wieder richtig losgeht“, sagt Florian Cronau.

Auch interessant

Kommentare