Fußball Frankenberg: Norweger Modell als Lösung?

Friedhelm Weinreich

Haubern. Harmonisch und ohne große Diskussionen verlief am Samstag die Restrundenbesprechung der Frankenberger Kreisligen A, B und C in Haubern.

Im Vereinsheim des blau-weißen TSV arbeiteten die Vereinsvertreter zusammen mit den Klassenleitern, an der Spitze Kreisfußballwart Friedhelm Weinreich, zügig die Spielpläne ab. Ein Diskussionspunkt bei den C-Ligisten war mit Blick auf die neue Saison und immer stärkere Personalprobleme die Einführung des Norweger Modells. Es sieht vor, dass eine Mannschaft mit neun statt mit elf Kickern spielt.

Gut ist nach Angaben von Hans-Werner Schneider bislang die Serie in der Kreisliga A verlaufen.

An die 13 Vereine, die in der vergangenen Saison Strafen in Höhe von 3200 Euro an den Hessischen Fußball-Verband (HFV) gezahlt hatten wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls, erinnerte Wolfgang Zarges. Sehr positiv seien da die 25 Teilnehmer, darunter fünf Trainer, des gerade zu Ende gehenden Neulingslehrganges.

„Mit dem sportlichen Verhalten bin ich außerordentlich zufrieden. Das ist eine sehr faire Liga, nahezu vorbildlich“, lobte Friedhelm Weinreich als Klassenleiter der B-Liga seine Vereine.

Kaum Bestrafungen, aber dafür Personalprobleme in den Mannschaften prägen laut Rudolf Matter das Bild bei den Frankenberger C-Ligisten. Hier könnte das Norweger Modell helfen. Eine spontane Meinungsabfrage unter den Klubs ergab dann einen eindeutigen Trend: Neun Ja-Stimmen bei zweimal Nein und zwei Enthaltungen für das Norweger Modell.

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Von Hans Dreier

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