Fußball-Hessenliga

FC Ederbergland erwartet mehr als 1000 Fans zum Spiel gegen den KSV

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Zwei, die dem FC Ederbergland derzeit fehlen: die Innenverteidiger Pavel Ricka (links, Urlaub) und Fabian Mohr (rechts, verletzt), hier gegen den Steinbacher Marcel Ludwig. 

Allendorf-Eder. Der SVA-Sportpark in Allendorf wird Samstag Schauplatz eines der wohl größten Spiele der Saison. Der FC Ederbergland empfängt den KSV Hessen Kassel. Erwartet werden mehr als 1000 Fans.

„Sieht man von einigen Pokalspielen ab, ist unser Gegner KSV Hessen Kassel die größte Nummer in einem Meisterschaftsspiel seit ich im oberen Edertal bin“, sagt Vladimir Kovacevic. Der FCE-Trainer hebt auch gleich den Stellenwert des Spiels hervor: „Kassel ist nicht einfach nur ein Absteiger wie es Watzenborn-Steinberg und Baunatal in den letzten Jahren waren. Kassel ist durch Punktabzug abgestiegen. Für mich haben die noch immer Regionalliga-Niveau.“

Bleibt die Frage, wie der FCE gegen diese Mannschaft bestehen will. In der vergangenen Saison setzte man im Ederbergland gegen vermeintlich übermächtige Gegner auf eine starke Defensive. „Wir wollen gut stehen und durch Konter gefährlich bleiben“, sagt Kovacevic. Wichtig ist für ihn, mit welcher Einstellung die Spieler in die Partie gehen: „Da muss man brennen, Willen und Laufbereitschaft an den Tag legen, egal, wie heiß es ist, und auch egal, wie die taktische Formation lautet.“

In Sachen Einstellung hatte es zuletzt beim blamablen 1:5 im Pokalspiel in Bauerbach bei seinem Team gemangelt. Das hatte am Montag freibekommen, auch um die Köpfe frei zu kriegen. „Seither bastele ich an der Aufstellung für das Kassel-Spiel. Spieler backen kann ich mir nicht und alle zehn draußen lassen geht auch nicht“, weiß der Trainer. Kovacevic fehlen weiter Pavel Ricka, Daniel Gora (beide im Urlaub), Tobias Lindenborn (Fußbruch), Serkan Erdem (Muskelverletzung), Sascha von Drach und Fabian Mohr (beide Knieverletzung).

Immerhin stoßen Ingo Miß, Dennis Meyer, Marco Kovacevic und Lukas Guntermann wieder zum Kader. Neuzugang Robin Wissemann hat Trainingsrückstand und wird zunächst wohl auf der Bank Platz nehmen. Kovacevic grübelt vor allem daran, was er dem zu erwartenden Angriffswirbel der Gäste entgegensetzen kann, zumal beim FCE mit Ricka, Mohr und von Drach weiter drei von vier Stammspielern der Viererkette ausfallen werden.

Mit Jan Dreher in der Innenverteidigung, Ernes Hidic im Angriff und Christoph Völker auf der Sechserposition scheinen nur drei Spieler in ihren Positionen gesetzt. Der Rest wird wohl erst am Samstag erfahren, ob und auf welcher Position sie spielen.

„Das geringste Problem haben wir im Tor. Aber auch da habe ich mich noch nicht entschieden“, lässt der Coach offen, ob Philipp Hartmann oder Dominik Geis zwischen den Pfosten steht. Der Trainer bescheinigt beiden eine Leistung auf Augenhöhe. 

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