Fußball-Verbandsliga Mitte

FC Ederbergland setzt sich nach 4:1-Erfolg setzt sich oben fest

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Das 2:0 ist unterwegs: Valon Ademi taucht vor Schwanheims Torhüter Giovanni Luka Skoro auf und überwindet diesen zum Halbzeitstand.

Battenberg. Der FC Ederbergland marschiert in der Fußball-Verbandsliga weiter in Richtung Tabellenspitze. Nach dem 4:1 (2:0)-Erfolg gegen Schwanheim – der dritte Sieg in Folge – hat sich der FCE in der Spitzengruppe festgebissen.

Der Sieg war verdient und hätte nach zähem Beginn höher hätte ausfallen können. Trainer Stefan Trevisi musste erkrankt zuhause bleiben und von Fabian Glaßl vertreten. Der schickte eine 4-2-3-1-Formation aufs Feld, bei dem Jan Dreher trotz Nasenbeinbruch mit einer Maske für Janis Wolff von Beginn an auflief. Zudem blieb Maxim Zich auf der Bank, Simon Mitze spielte für ihn.

Die erste halbe Stunde war von taktischen Vorgaben geprägt. Beide Mannschaften waren auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht. So sicher beide Teams nach hinten wirkten, so unstrukturiert war das Spiel nach vorne. Dabei hatten die Gäste ein leichtes Chancenplus durch einen Freistoß von Devante Burnett (26.), der übers Tor ging und einem von Bahri Eyüp (28.) abgefeuerten und von Dominik Geiss abgewehrten Ball.

Der Wendepunkt in der 35. Minuten: Burnett stieß bei einer FCE-Ecke Manuel Todt um, Ingo Miß verwandelte den Elfmeter sicher. In der Folge gehörte das Geschehen auf dem Feld den Gastgebern. Nur zwei Minuten nach der Führung setzte Jonas Dienst den Ball alleinstehend vor dem Tor an den Pfosten. Auch wenn auf der Gegenseite Geiss gegen Eyüp retten musste (38.) wirkte der FCE nun konzentrierter. Vier Minuten vor der Pause setzte Todt Valon Ademi mit einem Steilpass ein, Ademi behielt vor Gästekeeper Skoro die Nerven – 2:0. „Je länger die Halbzeit dauerte, merkte man, dass wir taktisch fitter waren“, sagte Glaßl.

Nach der Pause brachte er Maxim Zich für den angeschlagenen Simon Mitze und stellte auf ein 4-4-2 um. Fortan wurden die Schwanheimer schon an der eigenen Strafraumgrenze attackiert und fanden nur selten zurück ins Spiel. Beim 3:0 durch Manuel Todt narrte dieser an der Strafraumgrenze zwei Gegenspieler und den Keeper, bevor er locker einschoss (53.). Die Doppelchance von Todt und Miß, die beide einschussbereit den Ball verpassten (72.), war die größte Möglichkeit auf ein viertes Tor.

Stattdessen wurde Fabian Mohr im eigenen Strafraum geschubst und fiel auf den Ball. Der Unparteiische gab Handelfmeter, den Achmet Gök verwandelte (73.). Der FCE war aber gefestigt genug, sodass der Sieg nie in Gefahr geriet. Die Gastgeber vergaben durch Ademi (83.), Zich (79., 82. Latte) und Mohr (85.) gute Chancen. Dem eingewechselten Lamin Kamara blieb es vorbehalten, aus abseitsverdächtiger Position das vierte Tor zu erzielen (83.). „Wir wussten zur Pause, dass wir defensiv weiter gut arbeiten müssen, um das Spiel nach Hause zu bringen. Das ist uns gelungen“, sagte Glaßl.

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