Fußball-Verbandsliga Mitte

FC Ederbergland startet beim VfB Marburg in die Restrunde

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Knapp daneben: Im Hinspiel vergibt FCE-Stürmer Burak Yavuz (rechts) eine Chance gegen VfB-Torhüter Lorenz Purbs.   

Marburg. Für den Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland beginnt die Restrunde am Samstag mit der Partie beim VfB Marburg (16 Uhr). Es ist der Auftakt zu einem richtungsweisenden Programm.

Nach der Partie bei den Unistädtern folgen die Auftritte gegen den Tabellenvierten Gießen II und Spitzenreiter Waldbrunn.

Und auch der Tabellenachte Marburg ist keine Laufkundschaft, galt vor Rundenbeginn als ganz heißer Titelkandidat. „Für mich gehört der VfB auch zu den stärksten fünf Mannschaften der Liga. Wenn man die spielen lässt, wird es ganz schwer“, sagt FCE-Trainer Stefan Trevisi. Warum Marburg nur Achter ist, kann sich auch Trevisi nicht erklären. Im Hinspiel spielte der VfB die Ederbergländer in der ersten halben Stunde an die Wand und ging durch Ex-FCE’ler Ernes Hidic in Führung. Dann jedoch bauten sie stark ab, verloren 1:3.

Ähnlich ist auch die Saison verlaufen. Vor allem im Zeitraum Oktober bis Dezember lief der VfB seinen Ansprüchen bei nur drei Siegen in zehn Spielen weit hinterher. Anfang des neuen Jahres wurde zudem bekannt, dass sich die Marburger nach dieser Saison von Trainer Harry Preuss trennen werden, sein Nachfolger wird Steffen Rechner.

Trevisi gibt sich vor der Partie optimistisch. Die Vorbereitung sei sehr gut gewesen. „Die Trainingsbeteiligung lag über 90 Prozent, bei einigen sogar bei 100 Prozent.“ Auch dass es in Marburg auf Kunstrasen losgehen wird, schockt den FCE-Trainer nicht: „Wir haben die letzten fünf Wochen auf dem Kunstrasen verbracht. Das werden die Marburger auch getan haben. Insofern gleicht sich das aus.“

Auch dass nach den erfolgreichen Vorbereitungsspielen seine Mannschaft die Marburger Gastgeber auf die leichte Schulter nehmen könnte, schließt Trevisi aus: „Wir haben im Sommer und auch jetzt das letzte Spiel gegen Bad Berleburg gehabt und dann gegen Marburg begonnen. Was gibt es Besseres, als mit einem Derby zu starten. Wir müssen die richtige Einstellung zum Spiel finden, egal wer aufläuft.“

Hier muss Trevisi allerdings umstellen. Neben der bekannten Verletzung von Steven Preuss (Achillessehnenriss), werden auch Fabian Mohr, Maxim Zich (beide Knieprobleme) und Ingo Miß (nach Rippenprellung im Aufbautraining) nicht auflaufen. Mit Jan Dreher, Hendrik Wickert, Janis Wolff und Jonas Dienst scheint die Deckungsreihe gefunden zu sein. Als Sechser ist Christoph Völker gesetzt, dem Trevisi eine „überragende Vorbereitung“ attestiert.

Den Status „gesetzt“ dürften auch Valon Ademi und Ederberglands Top-Torjäger Manuel Todt haben. „Wir haben in den letzten Wochen alles für einen guten Start getan. Ich hoffe, dass wir den auch haben“, sagt Trevisi.  zhw

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