Fußball-Verbandsliga Mitte

Manuel Todt schnürt Dreierpack beim 4:2-Sieg des FC Ederbergland

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Tor zum 3:1 – Ederberglands Doppeltorschütze Manuel Todt gegen Langenaubachs Torwart Viktor Melcher und Felix Antonio Schmitt (rechts).

Ein Dreierpack von Manuel Todt nach der Pause hat dem FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga Mitte einen 4:2 (1:1)-Sieg gegen Langenaubach beschert.

„Es war ein verdienter Sieg. Aber es gibt noch viel zu tun. Wir kommen im Spiel noch längst nicht an die Leistungen im Training heran“, analysierte Trainer Stefan Trevisi.

Wieder war es das Auftreten seiner Mannschaft vor dem Wechsel, das den Coach nachdenklich stimmte. Der brachte diesmal mit Jan Runzheimer und Lennart Matheis eine linke Seite, die sich vor dem Wechsel im Spiel nach vorn nicht sehr effektiv zeigte. Langenaubach hingegen zog ein von Ordnung und eingeübten Spielzügen solides Spiel nach vorn auf und weckte den FCE in der achten Minute, als Keeper Dominik Gerbracht einen Handelfmeter von Leon Kunz hielt. Im Zweikampf war Lamin Kamara unglücklich mit der Hand auf den Ball gefallen.

Wenn es gefährlich nach vorn ging, war meist Kamara beteiligt. So auch in der 16. Minute, als er im Strafraum von Kevin Göbel zu Fall gebracht wurde. Ingo Miß verwandelte den fälligen Elfmeter sicher.

Das Tor brachte aber nicht die erhoffte Befreiung. Langenaubach hatte mehr vom Spiel und erarbeitete sich auch einige Chancen, wie den von Gerbracht entschärften Freistoß von Michael May (19.). Ein Befreiungsschlag des Keepers leitete das 1:1 ein (27.). Beim Gegenangriff war die FCE-Defensive noch nicht komplett sortiert, als May den Ball ins kurze Eck weiterlenkte, wo Gerbracht nicht schnell genug nach unten kam. Kombinationssicher und klar strukturiert behielt der Gast bis zur Pause die Oberhand und versagte bei einer Doppelchance von Kunz und Batuhan Yilmaz (41.) vor dem FCE-Tor.

Trevisi wechselte in der Pause zwei Mal aus, brachte Valon Ademi und Burak Yavuz für Michael Möllmann und Lennart Matheis. Es wurde die Halbzeit des Manuel Todt. Nach Flanke von Kamara (48.) und Vorarbeit von Miß (50.), war der Torjäger zwei Mal zur Stelle und sorgte binnen zwei Minuten für die scheinbare Vorentscheidung. Langenaubach spielte nun mit mehr Risiko nach vorn, was dem FCE weitere Chancen ermöglichte. Flankenläufe von Kamara und Yavuz sowie der vor Spielfreude strotzende Ademi durch die Mitte bereiteten den Gästen zunehmend Kopfzerbrechen.

Ein Flugkopfball von Todt (62.) hätte wohl die Entscheidung bedeutet, doch der Ball landete neben dem Tor. So schlug in der 64. Minute ein Ball von Kunz neben dem regungslosen Gerbracht zum 3:2 ein. Doch der Keeper sorgte auch dafür, dass es nicht noch mehr Tore gab. So war er bei Chancen von Felix Antonio Schmitt (69.) und Kunz (70.) auf dem Posten.

Längst war das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch mutiert. Die Entscheidung dann in der 76. Minute, als Todt nach dem Motto „kein Mitspieler frei, dann schieße ich ihn eben ins Tor“ einen für ihn typischen Treffer erzielte. In der Schlussphase vergab der FCE durch Yavuz, Ademi und Todt noch weitere Hochkaräter.

„Die Leistungen beim Training und beim Spiel sind zwei Welten. Wir arbeiten daran, dass die Trainingsleistungen auch auf dem Platz umgesetzt werden. Es wartet noch harte Arbeit auf uns“, sagte Trevisi.

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