Fußball-Schiedsrichter ausgebildet

Neulingslehrgang als Pilotprojekt komplett online - drei Neue für Frankenberg

Drei Referees beim praktischen Leistungstest: (von links) Axel Rex, Robin Wissemann, Moritz Junker.
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Drei Referees beim praktischen Leistungstest: (von links) Axel Rex, Robin Wissemann, Moritz Junker.

Drei neue Schiedsrichter in ihren Reihen begrüßen die Verantwortlichen des Fußballkreises Frankenberg und der Schiedsrichter-Vereinigung. Im Lehrgang wurde als Pilotprojekt nur online unterrichtet.

Allendorf/Eder - Moritz Junker (SV Reddighausen), Axel Rex (TSV Laisa) und Robin Wissemann (TSV Altenlotheim) legten am Samstag im Sportzentrum an der Beetwiese ihre Schiedsrichter-Prüfung erfolgreich ab. „Dieser Lehrgang war etwas Besonderes“, sagte Lukas Kitowski, der Lehrwart der Schiedsrichter Vereinigung Frankenberg. Erstmals fand der Kurs als Pilotprojekt komplett Online hessenweit statt. „Aufgrund der momentanen Corona-Bestimmungen war dies die einzige Möglichkeit, einen Neulingslehrgang durchzuführen“, so Kitowski weiter. An sechs Lehrabenden wurde den Neulingen so der Lehrstoff näher gebracht.

Mischung sehr ausgewogen

„Ich fand den Online-Lehrgang sehr gut, gerade für Berufstätige war es gut zu händeln. Ohne die Möglichkeit über online hätte ich den Schiedsrichter-Schein wohl nicht gemacht“, berichtete Axel Rex von seinen Erfahrungen. „Ich fand auch die Mischung zwischen den Aufgaben, die man eigenständig bearbeiten musste, und den Aufgaben, die man während der Videokonferenz bearbeitet hat, sehr ausgewogen“, so Rex weiter. Er erzielte übrigens mit 58 von 60 Punkten das Topergebnis der Schulung.

Vor- und Nachteile dieser Lehrgänge übers Internet sieht Lehrwart Lukas Kitowski: „Die Online-Schulungen geben uns die Möglichkeit, auch in kleineren Gruppen Schiedsrichter für unseren Kreis auszubilden. Denn eines ist klar: „Für drei Teilnehmer hätte es keinen Neulingslehrgang gegeben.“ Allerdings fehle schon etwas der persönliche Kontakt für die Neulinge, um eventuell Fragen persönlich anzusprechen und zu klären.

Prüfung in Allendorf

Abgeschlossen wurde der Lehrgang dann mit der Prüfung am vergangenen Samstag in Allendorf. Zunächst stand der theoretische Teil auf dem Programm. Hierbei mussten 30 Fragen beantwortet werden, in diesen Teil mussten die Bewerber 50 von möglichen 60 Punkten erreichen. Dem theoretischen Teil folgte die praktische Prüfung, hierbei mussten 20 Intervall- Läufe von Strafraum zu Strafraum in einer vorgegebenen Zeit absolviert von den Probanden werden.

Alle drei heimischen Bewerber absolvierten beide Teile problemlos und gehören damit ab sofort der Schiedsrichter-Gilde an.

Einen Neulingslehrgang in Präsenzform werde es im Kreis Frankenberg in diesem Jahr nicht mehr geben, so Kitowski. Zu Beginn des Jahres 2022 sei dann aber wieder ein neuer Schiedsrichter-Lehrgang geplant.  (Michael Paulus)

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