Tischtennis-Hessenliga: Rennertehausen unterliegt trotz ansprechender Leistung 5:8

Guter Start, stabile Doppel

Gewannen ihr Doppel in drei Sätzen (dreimal 11:9): Nina Klaus-Materna und Jessica Engelbach vom SV Rennertehausen. Foto:  mp

Rennertehausen. Der SV Rennertehausen bot dem Tabellendritten der Tischtennis-Hessenliga der Damen, KSG Haunedorf, lange Zeit Paroli, stand aber am Ende beim 5:8 mit leeren Händen da.

Das war ein „Déja vu“ für die SVR-Damen: Wieder wurden beide Doppel gewonnen (Klaus-Materna/Engelbach und Landau/Ernst) und wieder stand man trotz ansprechender Leistung ohne Zählbares da. „Wir hatten einen guten Start und gewannen beide Doppel. Wie schon gegen Rodheim und Altenstadt reicht es dann nicht. Es ist aber positiv zu sehen, dass man sich bei den Doppeln stabilisiert hat“, sagte Jessica Engelbach.

In den Einzeln musste der SVR die 2:0-Führung wieder abgeben. Melanie Landau war gegen Heike Hartmann, Haunedorfs Nummer eins, chancenlos und verlor klar mit 0:3 Sätzen. Pech hatte Ute Ernst, die in ihrem Einzel einen 0:2- Satzrückstand aufholte, aber im Endscheidungssatz das Nachsehen hatte. Auch Jessica Engelbach zeigte eine gute Leistung, musste aber nach vier Sätzen ihrer Gegnerin gratulieren. In Runde eins konnte nur Nina Klaus- Materna für den SVR punkten und es stand 3:3.

Im Spitzeneinzel war dann Heike Hartmann für Ute Ernst eine Nummer zu stark; sie gewann glatt in drei Sätzen. Melanie Landau glich aber zum 4:4 aus. Nach Niederlagen für Klaus-Materna und Engelbach ging es mit einem 4:6-Rückstand in die Schlussrunde. Ute Ernst verkürzte nach starker Leistung auf 5:6. Dann allerdings war erneut Heike Hartmann zu stark; auch Nina Klaus-Materna war gegen sie chancenlos. Als Jessica Engelbach gegen Claudia Ackermann nach vier hart umkämpften Sätzen den Kürzeren zog, stand die 5:8- Niederlage fest.

Teamkapitän Melanie Landau stellte klar: „Wir haben uns gegenüber dem Hinspiel gesteigert, das war das Ziel. Es ist schön zu sehen, dass wir in den Doppeln eine Konstanz drin haben. Ein 5:8 ist ärgerlicher als ein 3:8, weil man dichter an einem Punktgewinn war. Aber gegen solch einen Gegner muss dann auch alles passen.“

Kämpferisch gab sich Jessica Engelbach: „Wir müssen nach vorne schauen, das Positive mitnehmen und mit voller Konzentration auf den Doppelspieltag hinarbeiten.“ Jetzt warten auf den SVR zwei Auswärtsspiele bei Auedamm III (am Samstag) und Niestetal II (am Sonntag). (mp)

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