Tischtennis-Hessenliga: SV Rennertehausen mit 8:3-Sieg und 3:8-Niederlage

„Haben uns gut verkauft“

Sicherte sich mit dem SV Rennertehausen einen 8:3-Sieg gegen Kassel Auedamm III, unterlag aber auch 3:8 gegen Niestetal: Jessica Engelbach. Foto:  Michael Paulus

Rennertehausen. Die Pflichtpunkte haben sie eingefahren, die Bonuszähler nicht: Am Wochenende stand für die Hessenliga-Damen des SV Rennertehausen ein Tischtennis-Doppelspieltag auf dem Programm. Samstag fand das Spiel gegen Kassel Auedamm III statt (8:3-Sieg), Sonntag folgte die Partie gegen den SC Niestetal II (3:8-Niederlage).

Kassel Auedamm III - Rennertehausen 3:8. Man merkte dem Team um Kapitänin Melanie Landau die Anspannung an: Der Druck des „Gewinnen-Müssens“ war zu spüren. „Alle haben einen Sieg gegen Auedamm erwartet, wir auch. Wir wussten aber auch, dass wir ihn nicht geschenkt bekommen“, sagte Melanie Landau. „Wir wussten, dass wir die zwei Punkte dringend brauchen und mit diesem Druck spielt es sich nicht so unbeschwert.“

Anders als in den ersten Spielen gingen die beiden Doppel nicht an den SVR. Zwar gewannen Nina Klaus-Materna und Jessica Engelbach ihr Spiel klar in drei Sätzen, aber Ute Ernst und Melanie Landau mussten sich in fünf Sätzen geschlagen geben. Ernst, Landau und Klaus-Materna gewannen im Anschluss ihre Einzel und so ging man mit einer 4:2-Führung aus dem ersten Durchgang. Auch danach behielten die Damen des SVR die Oberhand und man führte schnell mit 7:3. Ute Ernst machte mit ihrem Sieg gegen Hanna Giebl den Sieg perfekt.

Niestetal II - Rennertehausen 8:3. Wegen des frühen Spieltermins am Sonntag übernachteten die Rennertehäuserinnen in Kassel, um den Weg nach Niestetal entspannt in Angriff zu nehmen. Dass es ein schwieriges Spiel würde, war allen klar. „Niestetal war schon in der Hinrunde der Gegner, mit dem wir die meisten Probleme hatten“, so Nina Klaus-Materna. Nach den Doppeln stand es 1:1, Klaus-Materna/Engelbach gewannen ihr Spiel in fünf Sätzen, Ernst/Landau verloren ihres im fünften Satz.

In den ersten Einzeln waren dann aber Ernst und auch Landau ihren Gegnern klar unterlegen und man lag 1:3 zurück. Engelbach brachte den SVR wieder ran, als sie trotz 0:2-Satzrückstand ihr Spiel noch nervenstark umbog und nach fünf Sätzen siegte. Klaus-Materna verlor aber ihr Spiel – 2:4. Ernst gewann im Spitzeneinzel nach starker Leistung klar gegen Stefanie Scheiding und brachte ihre Farben auf 3:4 heran. Dann kam der Knackpunkt: Landau und auch Klaus-Materna verloren nach starker Leistung ihre Spiele knapp. Als Engelbach und auch Ernst ihren Gegnerinnen gratulieren mussten, stand die 3:8-Niederlage fest. „Wir haben uns gut verkauft, es hätte alles passen müssen, um zu punkten“, sagte Landau. Jetzt gilt es, sich auf das Spiel am Samstag zuhause gegen Nieder-Ofleiden zu konzentrieren. (mp)

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