Fußball-Verbandsligist nach Pokalerfolg mit Selbstvertrauen

FC Ederbergland reist mit Personalsorgen nach Eltville

Hinterließ einen starken Auftritt auf der Außenposition: der Ederbergländer Wolfgang Klaus (links), hier gegen den Breidenbacher Cord Beumer.
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Hinterließ einen starken Auftritt auf der Außenposition: der Ederbergländer Wolfgang Klaus (links), hier gegen den Breidenbacher Cord Beumer.

Die Reise des FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga geht am Samstag, 3. Oktober, nach Eltville. Es wird eine Abendfahrt in den Rheingau, da die Partie erst um 18 Uhr angepfiffen wird.

Battenberg - Für den Ederbergländer Trainer Achim Gleim wird es eine Fahrt begleitet von personellen Problemen. „Am liebsten hätte ich die Defensive 1:1 so aufgestellt, wie wir gegen Breidenbach angetreten sind. Was wir da gemacht haben, war richtig gut.“

Gleim ließ beim 3:2-Hessenpokalsieg eine Fünferkette auflaufen, mit Michael Möllmann in der Zentralen, flankiert von Tim Biesenthal und Janis Wolff. Auf den Außen agierten Jonas Dienst und Wolfgang Klaus, die im Vorwärtsgang sofort mitmarschierten und beide einen starken Eindruck hinterließen. Ausgerechnet Möllmann wird in Eltville und im darauffolgenden Spiel in Pohlheim fehlen. Im Kader werden wieder Fabian Mohr und Simon Mitze stehen. Ob sie auflaufen und wenn ja, auf welcher Position, wollte sich Gleim mit seinem Co-Trainer Christian Behle noch zurechtstricken. Möglicherweise kehrt auch Hendrik Wickert in die Deckungsreihe zurück.

Defensivkraft ist in jedem Fall gefragt, besitzen die Rheinländer doch mit 21 Toren den stärksten Sturm der Liga. Allein Erik Bender (8) und Hendrik Keller (5) langten schon 13 Mal hin. Sicher ist, dass Maxim Zich und Maximilian Muth beginnen werden. Sie wurden im Breidenbachspiel geschont, wobei Zich in der Schlussviertelstunde noch zum Einsatz kam und das wichtige 2:2 erzielte. Sicherlich wird auch Dominik Geiss wieder ins Tor zurückkehren, auch wenn Nils Schneider im Pokal eine gute Figur abgab und klar stellte, dass mit ihm zu rechnen ist.

Auch wenn sich Gleim und sein Trainerteam noch die nötigen Infos über den Gegner besorgen wollen, schaut der Coach zunächst auf seine Elf, „die immer besser ins Rollen kommt. Nach hinten reduzieren sich mit jedem Spiel die Fehler und nach vorn erhöht sich die Anzahl der Chancen.“ Allerdings hat er auch gesehen, dass eine Vielzahl von Möglichkeiten herausgearbeitet, aber nicht final abgeschlossen wurde.

Dass der Eltviller Platz malerisch in den Weinbergen gelegen ist, interessiert Gleim wenig. Eher ist es die lange Fahrt, die nicht ohne Zählbares absolviert werden soll: „Wir werden alles in die Waagschale werfen, um einen Punkt mitzubringen“, sagt er. Das sollte gelingen, nimmt man die letzten beiden FCE-Spiele, die siegreich beendet wurden, als Blaupause.

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