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FC Ederbergland unterliegt 1:2 in Bauerbach - K. o. in der Nachspielzeit

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Rasanter Zweikampf: Der Ederbergländer Hendrik Wickert (links) kontrolliert den Ball vor dem Bauerbacher Jordan Gries.
Rasanter Zweikampf: Der Ederbergländer Hendrik Wickert (links) kontrolliert den Ball vor dem Bauerbacher Jordan Gries. © Wilfried Hartmann

Der FC Ederbergland hat in der Fußball-Verbandsliga Mitte das Spiel beim SV Bauerbach in der Nachspielzeit mit 1:2 (1:0) verloren.

Bauerbach - Die Ederbergländer haben damit die Steilvorlage, die Spitzenreiter Steinbach II mit 0:0 in Waldbrunn vorlegte, nicht genutzt. Anstatt bis auf zwei Zähler an Steinbach heranzukommen, beträgt der Abstand jetzt fünf Punkte.

Die Zuschauer in Bauerbach sahen ein schnelles, spannungsgeladenes und oft sehr emotionales Spiel. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz bemühten sich beide Mannschaften zu Beginn um die Ballkontrolle. Die Gastgeber machten nach hinten mit einem 4-4-2-System dicht. Schnelles Umschaltspiel bei Ballbesitz sollte zum Erfolg führen. Der FCE sendete meist nach einer Ballstafette in der Deckungsreihe einen Diagonalball in den Sturm.

Erste Chancen für Heimelf

Die ersten beiden Möglichkeiten hatte die Heimelf, doch die Chancen von Jura (12., hoch über das Tor) und Gu. da Silva (14. Kopfball wird von Nils Schneider gehalten) waren nur Vorgeplänkel. Zwei Minuten später segelte eine von Wolfgang Klaus erkämpfte und von Valon Ademi getretene Ecke in den Strafraum. Bauerbach bekam das Leder nicht aus der Gefahrenzone und Kevin Vidakovics fand mit seinem Nachschuss das Ziel. Ederbergland setzte nach, Bauerbach schwamm, ging aber nicht unter. So attackierten Ademi und Hendrik Wickert Bauerbachs Keeper Manuel Bachmeier mit Schüssen (20., 22.), jedoch erfolglos. Bauerbach behielt die Spielidee des schnellen Umschaltens bei und hatte durch da Silva (34.) mit einem Pfostenschuss die große Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einem Foul an Ademi (43.) musste dieser mit Verdacht auf eine Bänderverletzung aus dem Spiel. Wickert hämmerte den Freistoß aufs Tor, wo Bachmeier erneut abwehrte.

Beide Mannschaften kamen aggressiv aus der Kabine. Die Partie bekam immer mehr den Charakter eines Pokalfights. In der 58. Minute setzte Ingo Miß zu einem tollen Solo an. Er überlupfte sogar Bachmeier. Doch der Ball wurde noch kurz vor der Linie geklärt.

Mit Ausgleich belohnt

Es blieb beim ständigen Hin und Her. Eine Viertelstunde vor dem regulären Spielende belohnte sich Bauerbach mit einem schönen Kombinationsangriff über die linke Seite mit dem Ausgleichstreffer durch den eingewechselten McCain Nkrumah. „Wir hatten die Möglichkeiten, den Sack zuzumachen, haben dies aber nicht getan. Das 1:1 war gut heraus gespielt und schwer zu verteidigen“, bilanzierte Trainer Christian Behle.

Jetzt kam viel Hektik mit von Fouls unterbrochenen Aktionen ins Spiel. Der offene Schlagabtausch endete in zahlreichen Torchancen. Der für Miß eingewechselte Ahmad Ibrahim setzte einen Ball per Volleyabnahme über das Tor (85.), da Silva scheiterte auf der Gegenseite an Schneider (86.), Vidakovics´ Kopfball senkte sich auf die Bauerbacher Latte (89.). Das glücklichere Ende hatten die Gastgeber, als eine flache Hereingabe von Jura zum umjubelten Siegtreffer ins Netz gelenkt wurde (90.+2). Vidakovics reklamierte so vehement, dass er dafür die Ampelkarte sah. (Wilfried Hartmann)

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