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SG Oberes Edertal geht mit viel Selbstvertrauen ins Derby gegen Ederberglands U23

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Ist mit neun Toren momentan der beste heimische Torjäger: Pascal Blank (SG Oberes Edertal).
Ist mit neun Toren momentan der beste heimische Torjäger in der Gruppenliga: Pascal Blank (SG Oberes Edertal). © Jens Kaliske

Schon wieder eine englische Woche: Am Donnerstag (13. Oktober, 19 Uhr) treffen die beiden Gruppenligisten SG Oberes Edertal und FC Ederbergland II (U23) im Derbyrückspiel aufeinander.

Holzhausen - Ins Derby kann die SG Oberes Edertal nach zuletzt drei Siegen und einem Unentschieden mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein gehen. „Das Spiel gegen Ehringshausen/Dillheim war mit dem 3:2 nicht nur vom Ergebnis her gut, sondern auch vom Spiel her“, freut es Trainer Oliver Sprang umso mehr. „Wir haben unsere schnellen Leute in der Defensive gegen ihre schnellen Leute gestellt und das sie in der Abwehr Probleme haben, haben wir gewusst und zu unserem Vorteil ausgenutzt“, ging die Taktik des OE-Trainers auf.

Chancenverwertung das Manko

Einziges Manko ist die schlechte Chancenauswertung. „Wir generieren unsere Möglichkeiten, nutzen sie aber zu wenig“. „Das alles hat viel Kraft gekostet, und jetzt kommt am Donnerstag ein schweres Spiel, gegen den FCE II, der bis auf die Niederlage gegen Wetter einen guten Lauf gehabt hat“, weiß Sprang. „Man weiß ja nie, wen sie an einem Wochenspieltag von ihrer Verbandsligaelf bei der zweiten Mannschaft einsetzen werden“. Er erinnert sich aber an das Hinspiel. „Da hatten beide Teams ihre Möglichkeiten. Wer da das 1:0 erzielt hätte, hätte die Partie wohl gewonnen“. Mut macht ihm, dass in diesem Spiel Ederbergland seine Mannschaft „nicht an die Wand gespielt hat“. „Wir haben in keinster Weise nur hinten drin gestanden. Das war ein ziemlich offenes Spiel. Genau das erwarte ich am Donnerstagabend. Für uns wird es eine Herausforderung sein“, ist dem OE-Trainer klar. „Aber, wir haben einen guten Lauf, viel Motivation und Selbstbewusstsein, um gegen den FCE zu gewinnen“, gibt Sprang sich optimistisch.

Der gute Trend mit vier Siegen hintereinander wurde für die Verbandsligareserve des FC Ederbergland mit dem 1:3 zuletzt beim VfB Wetter jäh unterbrochen. Trainer Fabian Glaßl kennt die Gründe. „Wir waren personell stark gebeutelt. Wir hatten nur zwölf Feldspieler und mussten sogar angeschlagene Spieler einsetzen. Von daher haben wir uns achtsam aus der Affäre gezogen“, ist die Niederlage kein Beinbruch.

Hoffnung auf größeren Kader

Für das Spiel gegen Oberes Edertal hofft er auf einen größeren Kader. „Ich denke, dass wird ein ähnlich interessantes und auch enges Spiel wird wie im Hinspiel. Da hatte keiner den Lucky Punch gesetzt“. Die letzten Spiele seines Gegners sind ihm dabei nicht entgangen. „Man muss sagen Oberes Edertal ist in der Liga angekommen. Ich erwarte sie so wie man sie kennt. Defensiv stark und mit gutem Umschaltspiel. Das heißt, dass das was wir uns in den letzten Wochen defensiv und offensiv erarbeitet haben auch umzusetzen“, verspricht er. „Wir müssen gut aktiv gegen den Ball arbeiten und nach vorne müssen wir gute Lösungen finden gegen die gut geordnete Defensive von OE“, nennt Trainer Glaßl seinen Ansatz. (Dieter Gessner)

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