Laisaer Specht verpasst mit Richtsberg Relegation knapp

Aufschlag: Marco Specht spielt für den TTV Richtsberg in der Hessenliga. Foto:  nh

Laisa/Richtsberg. Ein Punkt fehlt: Tischtennisspieler Marco Specht aus Laisa hat mit dem Marburger TTV Richtsberg die Relegation zur Oberliga knapp verpasst.

Richtsberg gewann am Sonntag zwar sein letztes Saisonspiel gegen Kirtorf-Ermenrod mit 9:2, Konkurrent Watzenborn-Steinberg schaffte am Abend zuvor aber ein überraschendes 9:7 gegen den bis dahin unbesiegten Meister Gießener SV. Damit verteidigte Watzenborn als Zweiter seinen Ein-Punkte-Vorsprung auf Richtsberg und hat nun die Chance, über die Relegation in die Oberliga aufzusteigen.

„Natürlich ist es schade für uns, dass wir so knapp gescheitert sind“, sagte Marco Specht der HNA. „Wir hätten uns gerne in der Relegation mit den Teams aus der Oberliga und der anderen Hessenliga gemessen. Watzenborn hat sich den zweiten Platz mit seinem Sieg gegen ein komplett besetztes Gießener Team aber verdient.“

Auch wenn Marco Specht nach der Hessenliga-Meisterschaft 2012 nun kein zweites Mal mit Richtsberg in die Oberliga, die fünfthöchste deutsche Spielklasse, aufsteigt, hält sich der Frust darüber in Grenzen: „Wegen des Abgangs unserer Nummer 2 Arnoldas Domeika müssen wir realistisch sein und akzeptieren, dass wir mit der voraussichtlichen Mannschaft im nächsten Jahr nur wenig Chancen in der Oberliga gehabt hätten“, sagte der 23-jährige Laisaer. „Für die Hessenliga sind wir aber gut aufgestellt und werden in der nächsten Saison wieder um die Meisterschaft mitspielen.“

Mit seiner persönlichen Bilanz in dieser Saison als Nummer 3 des Teams sei er ganz zufrieden, auch wenn er wegen eines Auslandssemesters in Wien nur in fünf der 16 Spiele zum Einsatz kam. Mit 6:2 Siegen im Einzel sei er „wieder gut in der Liga angekommen“. (zpd)

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